Unter Kronleuchtern im Wiener Ehrbarsaal erlebst du ein Live-Amadeus-Konzert mit Walzern, Polkas und lebhaften 1920er-Jahre-Stücken, gespielt von lokalen Musikern. Spüre Geschichte in jedem Ton, während Lachen durch den intimen Saal zieht. Eintritt inklusive, leicht erreichbar nahe Naschmarkt – bring einfach Neugier mit (und vielleicht jemanden, den du anstupsen kannst, wenn du nicht mehr aufhören kannst zu lächeln).
Jemand stimmt gerade eine Geige, während wir uns leise auf unsere Plätze im Ehrbarsaal setzen – ehrlich gesagt hatte ich von diesem Ort vorher noch nie gehört. Nur ein paar Minuten zu Fuß vom Naschmarkt entfernt, fühlt es sich hier aber an, als wäre man in eine andere Zeit versetzt. Die Wände strahlen in verblasstem Gold und warmem Holz, und in der Luft liegt ein Hauch von Alt (Politur? Vielleicht Staub?). Meine Tickets rascheln in der Tasche. Ein leises Gemurmel aus Deutsch und Englisch, Leute schieben ihre Mäntel beiseite. Eine Frau neben mir flüstert, sie kommt jedes Jahr zu ihrem Geburtstag hierher – ihre Augen leuchten, als das Licht gedimmt wird.
Die Musiker treten nicht groß auf – sie fangen einfach an zu spielen, direkt vor uns. Erst die Walzer, dann diese lebhaften Polkas, bei denen mein Fuß unwillkürlich unter dem Stuhl mitwippt. Unser Guide (ich glaube, er hieß Lukas?) beugt sich zu mir und erklärt, welche Stücke früher auf kaiserlichen Bällen gespielt wurden – er grinst, als ich frage, ob hier heute noch jemand tanzt („Nur wenn man gern auffällt“, scherzt er). Zwischendrin schließe ich die Augen und lasse die Streicher einfach über mich hinwegfließen – der Klang ist so nah, dass man ihn nicht nur hört, sondern im Herzen spürt.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich so viel lachen würde; einer der Cellisten zieht während eines besonders wilden Stücks aus dem 1920er-Set Grimassen, und der halbe Saal kichert mit. Die Stunde vergeht wie im Flug, aber gleichzeitig fühlt es sich an, als würde die Zeit stillstehen – so ist das, wenn man richtig zuhört. Als es endet, eilt niemand sofort hinaus. Die Leute bleiben noch, reden leise oder stehen einfach da und schauen zu den alten Kronleuchtern hoch, als wollten sie dieses Gefühl mit nach Hause nehmen, durch Wiens kühle Straßen. Ich weiß, ich werde es nicht vergessen.
Das Konzert dauert etwa 60 Minuten.
Der Ehrbarsaal ist nur wenige Gehminuten vom Naschmarkt entfernt.
Das Ensemble spielt Wiener Walzer, lebhafte Polkas und Stücke aus den 1920er Jahren.
Ja, der Eintritt ist im Preis inbegriffen.
Ja, es ist für alle Alters- und Fitnessstufen geeignet.
Ja, der Ehrbarsaal ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Dein Abend beinhaltet den Eintritt zum Ehrbarsaal für ein 60-minütiges Live-Amadeus-Konzert mit Strauss-Walzern und lebendiger Musik der 1920er – alles bequem vom Naschmarkt aus mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
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