Begleite einen Einheimischen durch Singapurs Chinatown bei Einbruch der Dunkelheit, koste rauchiges Bakkwa frisch vom Grill, probiere Hawker-Klassiker wie Carrot Cake und genieße Michelin-prämierten Sojasaucen-Hähnchenreis. Ein Abend voller Lachen über Aussprachefehler und Dessert mit neuen Freunden – ein Erlebnis, das lange nachklingt.
„Probier das hier – aber frag nicht nach dem Rezept“, grinste unser Guide und schob mir ein warmes Stück Bakkwa in die Hand. Es klebte noch vom süß-rauchigen Überzug, und in der Luft lag der Duft von Holzkohle. Wir standen vor einem kleinen Laden in Singapurs Chinatown, kurz nach fünf – dieser feuchtwarme Abend, bei dem das Shirt am Rücken klebt und alle Geräusche schärfer wirken. Einheimische eilten mit Obsttüten vorbei oder telefonierten lebhaft. Ich versuchte, mich auf Mandarin zu bedanken; Li lachte und korrigierte mich sanft (ob ich es richtig gesagt habe, weiß ich bis heute nicht).
Wir schlenderten an Reihen von Ständen vorbei, die alles von Drachenfrucht bis Durian anboten (die ehrlich gesagt nach alten Socken roch, aber sonst schien das niemanden zu stören). Das Stichwort hier ist Food Tour Singapur – aber es fühlte sich überhaupt nicht wie eine „Tour“ an, eher wie mit jemandem mitzugehen, der alle Abkürzungen kennt. Im Hawker-Center zeigte Li auf die Tante mit dem besten Carrot Cake (der weder Kuchen noch Karotten enthält – es ist geriebener Rettich, gebraten mit Ei und Sojasauce). Es war laut: Pfannen klapperten, jemand sang zu einem alten Popsong im Radio mit. Ich verbrannte mir die Zunge, weil ich nicht warten konnte, bis es abkühlt.
Der Höhepunkt war der Sojasaucen-Hähnchenreis an einem winzigen Stand, der tatsächlich einen Michelin-Stern hat – man hätte es nicht vermutet. Zartes Hähnchen, glänzend in Sauce, auf einfachem Reis mit Erdnüssen an der Seite. Einfach, aber nach all den Aromen irgendwie perfekt. Zum Schluss gab’s noch ein kaltes, wackeliges Kokosdessert (Name vergessen), das wir im Stehen aßen, während draußen Teenager an ihren Handys spielten. Als wir fertig waren, zeigte Li uns den Weg zur MRT-Station und winkte zum Abschied, als wären wir alte Freunde. Manchmal denke ich noch an diesen ersten Bissen Bakkwa zurück.
Bei dieser Tour probierst du 5 verschiedene Gerichte während des Spaziergangs durch Chinatown.
Ja, ein lokaler Guide führt deine private Gruppe zu allen Stationen und teilt spannende Infos zu Essen und Umgebung.
Die Tour beginnt um 17 Uhr in Chinatown.
Nein, ein Hoteltransfer ist nicht enthalten; die Tour endet in der Nähe der Chinatown MRT-Station für einfache Weiterfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Nein, bei dieser Tour können keine speziellen Ernährungswünsche erfüllt werden.
Ja, alle besuchten Orte sind rollstuhlgerecht zugänglich.
Ja, Babys und kleine Kinder sind willkommen; Kinderwagen oder Buggys können mitgebracht werden.
Bakkwa ist ein süß-salziger, jerky-artiger Fleischsnack, der langsam über Holzkohle nach traditionellen Rezepten gegrillt wird.
Dein Abend umfasst fünf Kostproben von gegrilltem Bakkwa über klassische Hawker-Gerichte bis zum Dessert, inklusive Wasserflasche, private Gruppe mit erfahrenem lokalen Guide und bequemer Anbindung an die Chinatown MRT für die Rückfahrt.
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