Erkunde Alicantes lebhafteste Viertel mit einem lokalen Guide, der jede Abkürzung und Geschichte kennt. Freu dich auf lebendige Stopps im Santa Cruz Viertel und an der Pilzstraße, entspannte Momente am Postiguet-Strand und vor dem Zentralmarkt. E-Bikes sind verfügbar, wenn du es leichter haben willst – Wasserflaschen sind inklusive. Hier geht es nicht ums Hetzen, sondern ums echtes Stadtgefühl.
Ganz ehrlich, ich habe mich für diese Fahrradtour in Alicante angemeldet, weil ich mehr sehen wollte als nur den Strand – aber dass ich mich dabei so sehr als Teil der Stadt fühlen würde, hätte ich nicht erwartet. Unsere Guide Marta empfing uns mit einem herzlichen Lächeln nahe der Marina und verteilte die Räder (ich nahm das normale Fahrrad, aber wer keine Lust auf Hügel hat, kann auch ein E-Bike wählen). Die ersten Minuten waren ein Farbenrausch – enge Gassen im Viertel Santa Cruz mit überall blauen Blumentöpfen, alte Damen, die von den Balkonen plauderten. In der Luft lag ein leichter Duft nach Orangen. Vielleicht nur Einbildung oder das Frühstück von jemandem.
Wir hielten an der Kathedrale St. Maria del Mar, und Marta erzählte, dass sie früher eine Moschee war – sie zeigte uns Details im Stein, die ich sonst sicher übersehen hätte. In der Pilzstraße (ja, da sind wirklich riesige Pilze auf die Straße gemalt) sauste ein kleiner Junge mit seinem Roller an uns vorbei und wäre fast in mein Vorderrad gekracht. Seine Mutter lachte nur und rief etwas auf Spanisch, das ziemlich ermutigend klang. Am Zentralmarkt herrschte reges Treiben – Leute kauften Tomaten, jemand stritt über Fischpreise. Wir gingen nicht rein, aber draußen roch man schon das frisch gebackene Brot aus der Nähe.
Der Wind frischte auf, als wir am Postiguet-Strand entlangfuhren. Über uns thronte die Burg Santa Bárbara – wenn man genau hinschaut, sieht sie wirklich aus wie ein Gesicht (Marta nannte sie „la cara del moro“ und versuchte uns alle zum richtigen Aussprechen zu bringen; ich scheiterte grandios). Unter den uralten Feigenbäumen machten wir eine Pause zum Trinken – eine willkommene Erfrischung nach dem Pedalieren durch die sonnendurchfluteten Straßen. Die Tour dauerte etwa zwei Stunden? Die Zeit verging irgendwie seltsam – ich wollte ständig anhalten, um Fotos zu machen, aber auch nichts von Martas Geschichten über Alicantes Geschichte oder den Wiederaufbau nach den Bombenangriffen verpassen. Ehrlich gesagt denke ich immer noch an den Blick von der Marina mit all den schaukelnden Booten zurück.
Die Tour dauert etwa zwei Stunden, je nach Gruppentempo.
Ja, du kannst zwischen einem normalen Fahrrad oder einem E-Bike wählen.
Nein, die Tour beinhaltet keine Eintrittsgelder; die meisten Stopps sind an öffentlichen Orten oder außerhalb von Sehenswürdigkeiten.
Ja, für jeden Teilnehmer gibt es eine Flasche Wasser.
Wir halten vor dem Zentralmarkt, gehen aber nicht hinein.
Die Strecke ist für alle Fitnesslevel geeignet; mit E-Bikes sind Hügel leichter zu bewältigen.
Kindersitze sind auf Anfrage verfügbar.
Treffpunkt ist nahe der Marina von Alicante; genaue Infos erhältst du nach der Buchung.
Dein Tag beinhaltet die Miete eines Fahrrads oder E-Bikes (du entscheidest), eine Wasserflasche für die Pausen unter den großen Feigenbäumen oder am Meer, sowie die Begleitung eines lokalen Experten, der dir beim Radeln durch Alicantes Altstadt, Strandbereich und Marktviertel spannende Geschichten erzählt – alles in einem gemütlichen Tempo, damit du die Stadt wirklich genießen kannst.
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