Erkunde Sevillas Herz mit einem lokalen Guide, überquere die Brücken von Triana, bewundere die bunten Mosaike der Plaza de España und radle unter Orangenbäumen in Santa Cruz. Nach der geführten Tour nahe der Alameda de Hércules kannst du dein Fahrrad den ganzen Tag behalten – perfekt, um ganz nach Lust und Laune weiterzufahren.
Das Erste, woran ich mich erinnere, ist das Geräusch – das Klicken der Speichen, als wir die Trajano-Straße entlangfuhren, die Sonne spiegelte sich schon auf den Lenker. Unsere Guide Carmen winkte uns lachend zusammen, ihr Lachen schnitt durch das morgendliche Stimmengewirr. In der Luft lag ein leichter Duft von Orangenblüten (die gibt es in Sevilla überall, auch wenn man sie kaum bewusst wahrnimmt) und irgendwo stimmte jemand gerade eine Gitarre. Anfangs wackelten wir noch etwas – Stadträder fühlen sich immer anders an als mein eigenes zu Hause – doch bald schlängelten wir uns mühelos an Einheimischen vorbei, die zur Arbeit fuhren.
Carmen führte uns direkt nach Triana und erzählte unterwegs von alten Keramikwerkstätten und der Expo ’92, während wir den Fluss überquerten. Ich versuchte, einen ihrer spanischen Sätze nachzusprechen – „La Cartuja“ – und sie lächelte, korrigierte meinen Akzent ganz liebevoll. Die Fahrt entlang des Guadalquivir war entspannt, mit genau der richtigen Brise, um es angenehm zu machen. Wir hielten an der Torre del Oro, wo Carmen auf winzige Details im Stein hinwies, die mir alleine nie aufgefallen wären. Es hat etwas Besonderes, Geschichte von jemandem zu hören, der hier aufgewachsen ist – das bleibt viel mehr hängen.
Mit der Plaza de España hatte ich nicht gerechnet, dass ich sie so lieben würde. Die Fliesen sind ein wahres Farbenmeer – jede Nuance, die man sich vorstellen kann – und unter den Bögen hallte ein Pfeifen nach, das sich magisch anhörte. Der Parque María Luisa roch nach nassem Gras und Kiefernnadeln vom Regen in der Nacht. Wir rollten durch Santa Cruz, wo Carmen uns von alten jüdischen Legenden erzählte, und ich ertappte mich dabei, wie ich absichtlich langsamer fuhr, nur um einem älteren Paar zuzusehen, das sich liebevoll über den Weg stritt (manche Dinge sind eben überall gleich). Als wir schließlich in der Nähe der Alameda de Hércules ankamen, waren meine Beine zwar müde, aber ich hätte noch stundenlang weiterfahren können. Zum Glück darf man das Rad den ganzen Tag behalten – also gönnte ich mir einen Café con Leche in der Nähe und fuhr einfach weiter.
Der geführte Teil dauert mehrere Stunden am Vormittag; danach kannst du das Fahrrad den ganzen restlichen Tag kostenlos nutzen.
Ja, ein erfahrener lokaler Guide begleitet deine kleine Gruppe auf der Hauptstrecke.
Du erkundest Triana, die Isla de La Cartuja, das jüdische Viertel Santa Cruz, La Macarena und die Alameda de Hércules.
Es stehen verschiedene Fahrradgrößen zur Verfügung; Babysitze können bei der Buchung angefragt werden.
Ja, du kannst dein Fahrrad nach der Tour den ganzen Tag lang weiterfahren.
Ja, unter anderem an der Plaza de España, der Torre del Oro, dem Parque María Luisa, der Stierkampfarena Maestranza und weiteren.
Ja, sowohl Start- als auch Endpunkt der Route sind gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden.
Dein Tag beinhaltet eine geführte Fahrradtour in kleiner Gruppe mit einem professionellen lokalen Guide durch Sevillas historische Viertel mit Stopps an Hauptsehenswürdigkeiten wie der Plaza de España und der Torre del Oro; ein hochwertiges Fahrrad (inklusive Schloss und Zubehör) steht dir während und nach der Tour zur Verfügung – so kannst du den Nachmittag ganz entspannt auf zwei Rädern verbringen.
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