Begleite einen lokalen Guide durch Sevillas älteste Straßen, wenn die Dämmerung einsetzt, und lausche echten Geistergeschichten und Legenden an den Originalschauplätzen – von verfluchten Tavernen bis zu stillen Plätzen. Du lachst nervös mit deiner kleinen Gruppe, spähst in dunkle Ecken und gehst mit dem Gefühl nach Hause, dass in Sevillas Herz nach Einbruch der Dunkelheit noch etwas weiterlebt.
Als Erstes fiel mir auf, wie die Straßenlaternen in der Nähe von Perro Viejo flackerten – als könnten sie sich nicht entscheiden, ob sie anbleiben sollen. Unsere Führerin Carmen senkte immer ihre Stimme, kurz bevor sie eine Geschichte erzählte, sodass wir alle näher rückten, halb lachend, aber auch immer mal wieder über die Schulter schauten. Sie zeigte auf einen Tisch am Fenster und erzählte, dass manche Gäste hier schwören, sie hätten jemanden neben sich sitzen gespürt. Ich selbst spürte nichts, außer vielleicht meine eigenen Nerven, doch das Kerzenlicht ließ alle Gesichter irgendwie seltsam wirken.
Wir schlenderten durch Gassen, die nach altem Stein und Orangenblüten rochen (oder vielleicht wollte ich einfach nur etwas Süßes riechen). Vor der Fakultät für Schöne Künste machte Carmen eine Pause und klopfte an die Wand – sie meinte, hier falte sich die Zeit auf merkwürdige Weise. Jemand aus unserer Gruppe versuchte, auf Spanisch nachzufragen und verhedderte sich; Carmen lächelte und antwortete trotzdem. Es gab Gelächter, aber auch eine eigenartige Stille, als sie von Künstlern sprach, die nie wirklich gegangen sind. Die Luft fühlte sich plötzlich schwerer an.
Ich dachte immer wieder an die Vilima-Lagerhäuser, als wir an dem ehemaligen Eingang vorbeigingen – heute nur noch eine Gasse, in der man fast Schritte hinter sich hören kann. Lustig, wie man plötzlich auf jedes Echo achtet, wenn jemand von Geistern spricht. Am Cruz de San Isidoro sollen Gebete noch in der Luft hängen. Ich versuchte, ihnen zu lauschen, doch alles, was ich hörte, war eine streunende Katze, die unter eine Bank huschte. Nicht gerade übernatürlich, aber es ließ mich zusammenzucken.
Der letzte Halt war das Casa de Imelda. Von außen sah das Haus ganz normal aus, doch drinnen, so sagte Carmen, werde die Zeit „seltsam“. Wir durften einen Moment still stehen – ich schwöre, sogar die Dielen knarrten anders. Vielleicht war es nur altes Holz oder vielleicht… wer weiß? Ich denke noch oft an diesen Moment, als plötzlich alle verstummten, als würden wir auf etwas warten.
Nein – hier stehen echte Geschichten und Legenden im Mittelpunkt, nicht Horror oder Showeffekte.
Die Tour dauert etwa 1 Stunde und 30 Minuten.
Ja – die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet, Kinder können auch mit Kinderwagen teilnehmen.
Nein – die Tour wird sowohl auf Englisch als auch auf Spanisch von lokalen Guides angeboten.
Die Gruppen sind klein, maximal 15 Personen pro Tour.
Nein – die Strecke ist für alle Fitnesslevels geeignet und gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Nein – der Treffpunkt ist zentral, ein Hotel-Transfer ist nicht enthalten.
Du besuchst historische Orte wie Perro Viejo, die Fakultät für Schöne Künste, das Gebiet der Vilima-Lagerhäuser, den Platz Cruz de San Isidoro, das British Institute of Seville und das Casa de Imelda.
Dein Abend führt dich mit einem englisch- oder spanischsprachigen lokalen Guide etwa 90 Minuten durch Sevillas historische Altstadt. Du machst Halt an legendären Orten und hörst unterwegs wahre Geschichten, bevor die Tour in der Nähe des Startpunkts endet.
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