Du entdeckst versteckte Tunnel in Kaymakli, probierst Töpfern in Avanos (und lachst garantiert über dein Werk), wanderst durch das blumenreiche Ihlara-Tal und erklimmst alte Klöster mit atemberaubenden Aussichten. Mit einem lokalen Guide und Mittagessen an beiden Tagen fühlst du dich tief verbunden mit Kappadokiens Geschichte – und vielleicht auch mit dir selbst.
„Hier hat mein Großvater früher Aprikosen in den kühlen Höhlen versteckt“, erzählte unser Guide Cem, während wir in die unterirdische Stadt Kaymakli eintauchten. Noch nie hatte ich mich so heimlich gefühlt – feuchter Stein unter den Händen, unsere Schritte hallten zwischen fernen Stimmen wider. Unten war es kühler als gedacht (eine leichte Jacke wäre nicht verkehrt gewesen), aber ehrlich gesagt war ich zu sehr damit beschäftigt, nicht an die niedrigen Decken zu stoßen. Cem zeigte uns alte Lagerräume und sogar einen Versteckplatz, wo frühe Christen vor Feinden Schutz suchten. Die Luft roch leicht erdig, fast wie frisch gebackenes Brot.
Der nächste Tag begann mit dem Sonnenaufgang über der zerklüfteten Silhouette der Burg Uchisar. Halb verschlafen und mit Kaffee in der Hand (türkischer Kaffee hat’s echt in sich – noch ganz vibriert) schlichen wir zum Aussichtspunkt. Die Landschaft wirkte fast unwirklich: Täler voller Felsnadeln und grüne Flecken, in denen Tauben in ihren in den Felsen gehauenen Nistplätzen im Taubental herumflatterten. Ein stiller Moment, in dem alle einfach nur da standen und schwiegen – irgendwie groß und bedeutungsvoll. Später in Avanos probierten wir uns beim Töpfern mit dem lokalen Künstler Galip, der grinste, während er den Ton schneller drehte, als ich gucken konnte. Meine Schüssel wurde eher ein abstraktes Kunstwerk. Galip lachte und meinte, sie hätte „Charakter“.
Am meisten überraschte mich das Ihlara-Tal – vier Kilometer entlang eines Flusses, gesäumt von Wildblumen und kleinen Kirchen, die in die Felsen gebaut sind. Die Sonne kam raus und alles roch frisch und würzig, fast wie Minze oder Salbei. Zum Mittagessen machten wir Pause am Wasser; einfache, aber köstliche Gerichte nach der Wanderung (Aubergineneintopf und warmes Brot). Zum Schluss ging’s zum Kloster Selime: Staubige Stufen hoch zu alten Kapellen, die direkt in den Berg gehauen wurden. Meine Beine waren müde, aber egal – der Blick über das Tal fühlte sich an, als wäre ich mitten in einem Gemälde.
Ich denke immer wieder an die Stille im Love Valley oder wie Cem jede wilde Kräuterpflanze beim Namen kannte. Diese 2-Tage-Tour durch Kappadokien war nicht das, was ich erwartet hatte – sie war besser, weil all die kleinen Momente einfach unvergesslich sind.
Jeder Tag umfasst mehrere Stunden Sightseeing mit Abholung am Hotel morgens und Rückfahrt nach den wichtigsten Stopps; volle Tage mit Pausen fürs Mittagessen.
Ja, an beiden Tagen ist ein Mittagessen im Tourpreis enthalten.
Die Nordtour (Rote Tour) führt zu Uchisar Burg Aussichtspunkt, Töpferwerkstatt in Avanos, Paşabağ (Mönchstal), Devrent Tal, Love Valley Aussichtspunkt, Freilichtmuseum Zelve und der Töpferwerkstatt Chez Galip.
Die Süd-Tour (Grüne Tour) besucht Göreme Panorama, Taubental Aussichtspunkt, Kaymakli unterirdische Stadt, eine 4 km Wanderung im Ihlara-Tal und das Kloster Selime.
Ja, alle Transfers zwischen den Attraktionen sind im Tourpaket enthalten.
Die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet; bei Bedarf sind Kindersitze verfügbar.
Ja, an beiden Tagen begleitet dich ein englischsprachiger Guide.
Deine zweitägige Reise beinhaltet täglich Hotelabholung und Rückfahrt nach Erkundung der Nord- und Südtäler Kappadokiens, unterirdische Städte, Klöster, Töpferworkshops in Avanos mit praktischer Anleitung von Einheimischen wie Galip, alle Eintrittsgelder sowie herzhafte Mittagessen, bevor es zurück zur Erholung und zum nächsten Abenteuer geht.
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