Starte in Jackson Hole zu einem ganztägigen Abenteuer im Grand Teton Nationalpark – mit etwas Glück entdeckst du Elche oder Bären, machst Fotos am Oxbow Bend und bei den historischen Scheunen von Mormon Row und genießt ein entspanntes Picknick mit deiner kleinen Gruppe, bevor es mit neuen Geschichten zurückgeht.
Der Tag begann nicht ganz perfekt – unser Fahrer (ich glaube, er hieß Tom?) musste noch einmal zurückfahren, weil jemand seine Jacke im Hotel vergessen hatte. Es war noch früh, dieses blaugraue Licht, das langsam über Jackson Hole kroch. Ich mochte die Pause eigentlich – so konnte ich meinen Kaffee in Ruhe trinken und beobachten, wie die verschlafene Stadt langsam zum Leben erwachte. Als wir schließlich Richtung Grand Teton aufbrachen, tauschte unsere kleine Gruppe schon Geschichten darüber aus, welche Tiere wir hofften zu sehen. Ich sagte Elche. Immer Elche.
Unsere Guide Li hatte ein unglaubliches Gespür dafür, Dinge zu entdecken, bevor es jemand anderes sah – sie bremste ab und zeigte leise auf Bewegungen im Gebüsch. Am Oxbow Bend reichte sie mir das Fernglas, und ich entdeckte etwas Braunes, das am Wasser entlang stapfte (Elch? Wapiti? Ich bin mir immer noch nicht sicher). Die Luft roch nach Kiefernnadeln und feuchtem Flussufer. Weiter ging’s zu Mormon Row, wo die alten Scheunen so schief im Wind stehen, als würden sie auf Neuigkeiten lauschen. Jemand aus unserer Gruppe wollte das „meistfotografierte Scheunenbild“ knipsen, hatte aber am Ende den Daumen mit drauf – Li lachte so sehr, dass sie fast ihr Fernglas fallen ließ.
Eigentlich wollten wir am Jenny Lake draußen essen, doch die Wolken zogen schnell auf, also suchten wir Schutz unter einem Unterstand. Die Sandwiches schmeckten besser als erwartet – wahrscheinlich, weil alle hungrig waren nach dem Vormittag voller Tierbeobachtungen. Es gab auch Snacks, kalte Limos und Wasser, die wie in einem kleinen Picknickclub herumgereicht wurden. Ich wünschte, ich hätte Handschuhe mitgenommen; der Frühling in Wyoming ist selbst bei Sonnenschein noch ziemlich kühl.
Auf dem Rückweg fuhren wir langsam um den Jackson Lake, die Fenster einen Spalt offen für frische Luft, obwohl es kalt war. Jemand entdeckte einen Weißkopfseeadler, der hoch über uns saß – ein stiller Moment, in dem alle versuchten, nicht zu atmen, um ihn nicht zu verscheuchen. Mein Handy war inzwischen leer, aber ehrlich gesagt war mir das egal; manche Erinnerungen sind einfach besser ohne Fotos.
Die Tour dauert etwa acht Stunden, startet und endet in Jackson Hole und führt durch den Grand Teton Nationalpark.
Ja, ein Picknick-Mittagessen ist dabei (bei schlechtem Wetter gibt es eine Mahlzeit im Restaurant), außerdem Snacks und Getränke.
Mit etwas Glück entdeckst du Grizzly- oder Schwarzbären, Elche, Bisons, Wapitis, Adler, Wölfe, Füchse, Kojoten oder Dickhornschafe.
Ja, Ferngläser und Spektive stehen den Gästen während der Tour zur Verfügung.
Ja, es gibt Stopps am Jenny Lake Aussichtspunkt und im historischen Viertel Mormon Row.
Die Tour ist auf maximal 10 Personen begrenzt, damit es persönlicher bleibt.
Das Fahrzeug ist geschlossen und verfügt über Heizung und Klimaanlage für Komfort bei jedem Wetter.
Kinder unter 6 Jahren sind bei dieser öffentlichen Tour nicht erlaubt; ältere Kinder sind in Begleitung von Erwachsenen willkommen.
Dein Tag beginnt mit der Abholung in Jackson Hole in einem beheizten oder klimatisierten Fahrzeug, inklusive Nutzung von Ferngläsern und Spektiven für die Tierbeobachtung, reichlich Snacks und Getränken, einem entspannten Picknick-Mittagessen oder bei schlechtem Wetter einer Mahlzeit im Restaurant – bevor ihr gemeinsam zurück in die Stadt fahrt.
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