Triff echte Einheimische in Ketchikan, bewundere mächtige Totempfähle im Totem Bight State Historical Park, entdecke Adler und vielleicht Lachse in Herring Cove und schlendere über die historischen Stege der Creek Street – mit flexiblen Stopps und Geschichten, die du sonst nirgends hörst.
Unser Guide Mike wartete schon am Hafen von Ketchikan und winkte uns zu, als würden wir uns schon ewig kennen. Das mochte ich sofort. Er fragte, ob wir zuerst die Totempfähle sehen oder lieber am Herring Cove nach Tieren Ausschau halten wollten. Wir entschieden uns für die Totems, und los ging’s im Van, der leicht nach Kiefernnadeln und Kaffee roch. Auf der Fahrt nach Norden erzählte Mike von seiner Kindheit als Tlingit – wie seine Großmutter ihm zeigte, welche Vögel Regen ankündigen. Die Fenster beschlugen ein bisschen, während unsere Jacken nach dem Nieselregen draußen trockneten.
Im Totem Bight State Historical Park war es ruhig, nur Krähen krächzten über uns. Ich hatte nicht erwartet, dass die Farben der Totempfähle so kräftig sind – das Rot leuchtete fast im Nebel. Mike erklärte die Bedeutung jeder Schnitzerei; ich versuchte, einen der Namen nachzusprechen, und er grinste nur („Nicht schlecht für den ersten Versuch“, meinte er, aber ich glaube, er war nett). Im Inneren eines Clan-Hauses lag eine besondere Atmosphäre – als könnte man die Geschichten der Vergangenheit hören, wenn man lange genug stillsteht. Danach schlenderten wir durch den angrenzenden Potlatch Park – alte Autos standen hinter Glas, ein Ford Coupe von 1934 glänzte unter dem leisen Summen der Neonlichter.
Später fuhren wir Richtung Süden zum Herring Cove. Die Luft wurde salziger, und ein scharfer Geruch von der nahegelegenen Fischverarbeitungsanlage lag in der Luft (nicht mein Lieblingsgeruch). Doch dann: Adler überall, wie Wächter in den Fichten. Lachse sprangen tatsächlich stromaufwärts – ich hätte fast mein Handy fallen lassen, als ich filmen wollte. Mike zeigte uns, wo manchmal Schwarzbären auftauchen, wenn sie hungrig sind – ich hoffte halb, einen zu sehen, aber auch ein bisschen nicht.
Auf dem Rückweg fuhren wir durch das Saxman Native Village und landeten schließlich auf der Creek Street. Die Bohlen knarrten unter unseren Schuhen, während wir an bunten alten Ladenfronten vorbeigingen. Mike erzählte, dass dies früher das Rotlichtviertel von Ketchikan war – heute sind hier Galerien, und wenn man über das Geländer blickt, sieht man Lachse unter den Brettern schwimmen. Es hat etwas Beruhigendes, wie sich das Leben hier ständig verändert, aber nie ganz seine Form verliert – verstehst du, was ich meine?
Die Dauer richtet sich nach den Interessen der Gruppe, meist sind es mehrere Stunden mit flexiblen Stopps.
Nein, der Parkeintritt von 5 $ ist nicht im Tourpreis enthalten.
Ja, Abholung und Rückfahrt sind auf Wunsch inklusive.
Ja, Babys und Kleinkinder können im Kinderwagen mitfahren; spezielle Babysitze sind vorhanden.
Adler sind das ganze Jahr über zu sehen; Schwarzbären und Robben tauchen saisonal in Herring Cove auf.
Die Tour umfasst Totem Bight State Historical Park, Potlatch Park, Saxman Native Village (Durchfahrt), Herring Cove, Creek Street und den Hafen von Ketchikan.
Ein kleiner faltbarer Rollstuhl kann mitgenommen werden; bitte vorab mit dem Guide abklären.
Ja, die Tour ist flexibel und wird nach den Wünschen der Gruppe gestaltet.
Dein Tag startet mit bequemer Fahrt im klimatisierten Van, inklusive Abholung und Rückfahrt an jedem gewünschten Ort in Ketchikan. Ein lokaler Guide erzählt dir bei jedem Stopp spannende Geschichten – vom Totem Bight State Historical Park (Eintritt nicht inklusive) bis zur Creek Street. Zeit für Fotos, Fragen oder einfach zum Genießen ist immer eingeplant, bevor es zurückgeht, wann immer du möchtest.
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