Erlebe sechs ganz unterschiedliche Orte auf Martha’s Vineyard mit einem lokalen Guide – bewundere viktorianische Cottages in Oak Bluffs, genieße frische Chowder am Hafen von Menemsha, spaziere unter weißen Säulen in Edgartown und steh über den bunten Tonklippen von Aquinnah mit dem Atlantikwind im Haar. Für einen Tag leihst du dir das Inselleben von jemand anderem aus.
Ich hätte nie gedacht, dass die Luft in Oak Bluffs so nach Salz und Gras riechen würde – fast süßlich sogar. Unser Guide Tom, der hier aufgewachsen ist, startete mit dem Flying Horses Carousel. Es soll das älteste Karussell Amerikas sein, aber was mir am meisten im Kopf blieb, war die abgeblätterte Farbe und wie alle – Kinder wie Erwachsene – beim Fangen des Messingrings gleich lachen. Ich hab’s einmal versucht und verfehlt, was Tom als „typisch für Anfänger“ bezeichnete. Kein Stress.
Danach schlenderten wir durch die wilden Gingerbread-Cottages. Die Farbenkombinationen wirken, als hätte sie niemand bewusst ausgesucht – Lavendel neben Limettengrün – und über manchen Türen sieht man noch alte Namen. Tom erzählte von den Sommer-Revival-Veranstaltungen, bei denen unter dem offenen Tabernakel gesungen wurde. Als wir vorbei gingen, hörte ich jemanden Klavier üben in einem der Häuser. Es fühlte sich an wie ein Ort, der sich nicht um die Zeit schert.
Edgartown wirkte ganz anders – weiße Häuser, klare Zäune, alles etwas ernster. Wir hielten an der Old Whaling Church (die Säulen sind riesig) und spazierten dann zum Edgartown Harbor Lighthouse, das über dem grauen Wasser hervorblickte. Der Wind wurde stärker, ich zog meine Jacke enger. Später fuhren wir durch Vineyard Haven, das Tom „die Haustür von Martha’s Vineyard“ nannte. Er grüßte einen Mann, der gerade Fisch auslud – hier kennt wirklich jeder jeden.
Im Up-Island wurde es ruhiger – sanfte Hügel, Steinmauern mit Weinranken, Schafe, die aussahen, als gehörte ihnen die ganze Gegend. Kurz hielten wir in Menemsha für eine Clam Chowder (ich denke immer noch an die würzige Brühe), dann ging es weiter zu den Aquinnah Cliffs. Die Farben der Klippen wirken fast unwirklich – Rot- und Lilatöne durchziehen den gelben Ton – und oben thront ein Leuchtturm, als würde er alles bewachen. Der Atlantikwind bläst dort kräftig, scharf und kalt. Wir streckten die Beine, machten Fotos und standen einfach nur da, den Blick aufs Wasser gerichtet. Auf dem Rückweg überquerten wir die Brücke aus dem Film Jaws – was alle irgendwie zum Lachen brachte.
Die Tour führt durch alle sechs Orte mit Stopps und dauert meist einen halben Tag, je nach Tempo und Interessen.
Ja, eine Abholung ist dabei – du kannst dich vom Hotel oder der nahegelegenen Fährstation abholen lassen.
Ja, Babys und kleine Kinder sind willkommen; bei Bedarf gibt es spezielle Kindersitze.
Du besuchst das Karussell und die Gingerbread Cottages in Oak Bluffs, den Leuchtturm und die Walfängerkirche in Edgartown, das Fischerdorf Menemsha, die Aquinnah Cliffs und malerische Landschaften.
Die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet; Kinderwagen oder Buggys können problemlos mitgenommen werden.
Ja, der Ablauf ist flexibel und kann auf die Wünsche deiner Gruppe abgestimmt werden.
Dein Tag umfasst die Abholung (Hotel oder Fähre), ein komfortables klimatisiertes Fahrzeug nur für deine Gruppe von bis zu sechs Personen, einen entspannten lokalen Guide, der jeden Geheimtipp kennt, sowie viele Gelegenheiten für Fotos und Pausen – inklusive spezieller Kindersitze, falls nötig.
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