Tauche bei Nacht in Mauis Gewässer mit lokalen Guides und speziellen Rifflichtern ein, beobachte Schildkröten beim Einschlafen und entdecke Tintenfische und Muränen. Kleine Gruppen sorgen für eine persönliche Atmosphäre – du bist Teil des nächtlichen Rhythmus von Turtle Town. Freu dich auf Lachen, neue Freunde und unvergessliche Momente.
„Ihr hört sie, bevor ihr sie seht“, sagte unser Guide Kimo grinsend, während er die Tauchlampen verteilte. Ich dachte erst, er macht Witze – Schildkröten sind ja eher leise. Doch später, im dunklen Wasser vor Mauis Küste, hörte ich dieses leise Schnaufen, als eine Schildkröte ganz nah auftauchte. Das war irgendwie beruhigend, als würde man das Meer mit jemandem teilen, der hier viel mehr zuhause ist als ich.
Wir trafen uns kurz vor Sonnenuntergang bei Turtle Town. Das Licht wurde schwächer und eine salzige Brise ließ meine Haare im Gesicht kleben. Kimo checkte selbst nochmal die Ausrüstung – er richtete sogar ganz entspannt meinen Maskenriemen. Wir waren nur sechs Leute, genau richtig. Als die Sonne hinter dem Haleakalā verschwand, glitten wir ins Wasser, das sich in ein blau-graues Zwielicht verwandelte. Das Riff sah bei Nacht ganz anders aus – überall Schatten, Fische huschten durch das Licht unserer Boards. Einmal sah ich einen Tintenfisch, der sich an einem Felsen streckte – ich hätte fast meinen Schnorchel fallen lassen vor Überraschung.
Kimo führte uns zu dem, was er „die Schildkrötenhöhle“ nannte. Er leuchtete hinein und da lagen sie – drei Schildkröten, eng aneinander wie müde Mitbewohner. Eine blinzelte uns langsam an (werden Schildkröten eigentlich genervt von Touristen? Vielleicht). Jemand flüsterte zu laut und wir mussten alle lachen, weil es unter Wasser so lustig hallte. Das Wasser war kühler als gedacht, aber die Neoprenoberteile hielten warm. Ab und zu blitzte etwas auf – vielleicht eine Muräne oder einfach der eigene Schatten, der sich merkwürdig im Sand bewegte.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich so entspannt fühle, mitten im dunklen Ozean mit Fremden und Meeresbewohnern um mich herum. Die Tour hat alles gestellt: Lampen, Ausrüstung, sogar Boards mit Licht, damit keiner allein abtreibt. Kimo blieb die ganze Zeit bei uns im Wasser, immer aufmerksam, aber nicht aufdringlich. Als wir zurück ans Ufer kamen, merkte ich, dass ich die ganze Zeit halb die Luft angehalten hatte – nicht aus Angst, sondern weil ich einfach ganz wach und präsent war. Dieses Gefühl hat mich noch Tage begleitet.
Wir treffen uns etwa 50 Minuten vor Sonnenuntergang; die genaue Zeit bekommst du am Tag vorher oder am Morgen der Tour per SMS.
Ja, die komplette Ausrüstung ist dabei – hochwertige Tauchlampen und Schwimmbretter mit montierten Lichtern inklusive.
Nein, Vorerfahrung ist nicht nötig; die Guides bleiben während der ganzen Tour im Wasser bei dir für Sicherheit und Unterstützung.
Schildkröten sind oft beim Einschlafen in Turtle Town zu sehen, aber eine Garantie gibt es nicht.
Die Gruppen sind klein, meist rund sechs Personen, für ein persönliches Erlebnis.
Nein, es gibt keine Abholung; Treffpunkt ist direkt bei Turtle Town.
Ja, Neoprenoberteile werden bei Bedarf für extra Wärme angeboten.
Dein Abend beinhaltet die komplette Schnorchelausrüstung – Maske, Flossen, bei Bedarf Neoprenoberteil – plus Schwimmbretter mit starken Tauchlampen, die das Riff bei Nacht erleuchten. Die Guides bleiben während des gesamten Nachtschnorchelns in Turtle Town in deiner Nähe für Sicherheit und Unterstützung. Fotos werden unterwegs gemacht, sodass du keine Kamera mitbringen oder Momente mit auftauchenden Schildkröten verpassen musst.
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