Teste deine Nerven beim Abseilen in Moabs wilden roten Canyons – mit einem erfahrenen Guide an deiner Seite. Erwarte Teamgeist, Lachen, das von den Felswänden widerhallt, praktische Klettertechniken und stille Momente zwischen Adrenalinschüben. Hier geht es nicht nur ums Klettern, sondern darum, dich selbst zu überraschen.
Ich gebe zu – ich wollte fast abspringen, als ich den ersten Abseilpunkt sah. Die Sonne stand gerade erst über Moab, tauchte alles in dieses spezielle Orange-Pink, das man hier nur kennt, und meine Hände schwitzten schon in den Handschuhen, die wir bekommen hatten. Unser Guide Sam, der aussah, als wäre er mit Kletterfelsen aufgewachsen, grinste nur und sagte: „Das wirst du länger im Kopf haben als dein Frühstück.“ Er hatte recht. Dieses Gefühl, sich an einem Seil zu vertrauen und rückwärts in die Leere zu lehnen, macht dich gleichzeitig winzig und riesig.
Die Canyonwände fühlten sich kühl an – fast feucht an Stellen, wo die Sonne noch nicht hingekommen war. Wir lernten, wie man durch diese schmalen Spalten „schornsteinartig“ klettert (ich blieb kurz stecken und alle lachten, ich inklusive), und Sam erzählte immer wieder kleine Geschichten darüber, wie die Canyons entstanden sind oder welche Pflanzen man besser nicht berührt, wenn man seine Haut behalten will. Zwischendurch machten wir Pause für Wasser und Snacks – Müsliriegel schmecken nie so gut wie nach einem Aufstieg an der Felswand – und ich hörte einfach nur zu, wie still es war. Kein Auto, nur der Wind, der irgendwo über uns Sand bewegt.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich mit Leuten, die ich erst am Morgen kennengelernt hatte, so verbunden fühlen würde. Es gab diesen Moment, als wir uns gegenseitig beim Abstieg von einer Kante halfen – nichts Dramatisches, aber man merkt sofort, wer ohne zu zögern die Hand reicht. Die Halbtagestour liegt ganz in der Nähe von Moab, sodass wir am frühen Nachmittag zurück waren, staubbedeckt und grinsend wie verrückt. Meine Beine waren wie Wackelpudding, aber auf eine gute Art. Ich denke immer noch an den ersten Schritt rückwärts in den Canyon – im Kopf ist das viel schlimmer als am Seil, glaub mir.
Ja, die Halbtagestour richtet sich an abenteuerlustige Anfänger, die fit sind, aber noch keine Erfahrung im Canyoneering haben.
Die Tour dauert etwa einen halben Tag und ist am frühen Nachmittag wieder in Moab zurück.
Alle nötigen Ausrüstungsgegenstände sind dabei: Gurte, Helme, Seile sowie Snacks und zusätzliches Wasser nach der Tour.
Bequeme Wanderschuhe, ausreichend Wasser (mindestens 4 Liter pro Person), Sonnenschutz, Snacks, Haargummi falls nötig und optional eine Kamera auf eigene Gefahr.
Ja, der Transport erfolgt mit einem 4x4-Fahrzeug und ist Teil des Tourpakets.
Du solltest mindestens mäßig fit sein; es gibt Wanderungen, Kletterpassagen, Abseilen und Kraxeleien über Felsen.
Die Tour findet ab drei Teilnehmern statt; je nach Sicherheitsvorgaben kann es Alters- und Fitnessbeschränkungen geben.
Dein Tag startet mit Abholung in Moab im 4x4 inklusive kompletter Ausrüstung – Gurte, Helme, Seile – und Betreuung durch einen lizenzierten lokalen Experten. Unterwegs gibt’s Snacks und nach der Canyon-Tour zusätzlich Wasser, bevor es zurück in die Stadt geht.
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