Du reist von New Orleans ins Plantagenland Louisianas, erkundest die Geschichte der Destrehan Plantation und genießt ein Southern-Buffet im Houmas House. Ehrliche Geschichten, uralte Eichen und Momente, in denen Geschichte fast greifbar wird – plus ein Dessert, das du nicht vergisst.
„Probier unbedingt den Bread Pudding“, war das Erste, was unser Fahrer sagte, als wir New Orleans verließen – und ehrlich, er hatte recht. Der Van fühlte sich an wie eine kleine Blase, die am Lake Pontchartrain vorbeigleitet, alle halb wach und scherzend über die feuchte Luft. Ich hätte nicht gedacht, dass die Fahrt selbst so filmreif wirkt, doch als die Zuckerrohrfelder vorbeirauschten, wurde mir klar, wie viel Geschichte hier still am Straßenrand schlummert.
Unser erster Halt war die Destrehan Plantation. Unsere Führerin, Frau Lorraine (sie erzählte die schweren Geschichten mit einer sanften Stimme), führte uns durch Räume voller Erinnerungen. Sie zeigte uns die Kerben im alten Holzboden und sprach über den Sklavenaufstand von 1811 – ihre Stimme wurde leiser, als sie erzählte, was hier geschehen war. Draußen lag der Duft von Magnolien in der Luft, vermischt mit etwas Älterem – vielleicht altes Holz und Flussluft? In einem der oberen Zimmer wurde es plötzlich ganz still, nur das Knarren von Schuhen hinter mir war zu hören. Dieses Gefühl blieb mir im Kopf.
Die kurze Fahrt flussaufwärts zum Houmas House fühlte sich an, als würden wir in eine andere Welt eintauchen – mehr Grün, mehr Sonnenlicht, das von den großen weißen Säulen reflektiert wurde. Direkt danach ging es zum Mittagessen (ich entschied mich für Gumbo und Wels, mein Freund griff zum Crawfish Étouffée). Der Speisesaal wirkte wie aus einem Film, aber überhaupt nicht steif. An einem anderen Tisch versuchte jemand mit südländischem Akzent einen Mint Julep zu bestellen; unser Kellner lachte nur und brachte gleich zwei. Und der Bread Pudding – warm, süß, nicht zu aufwendig, genau richtig – daran denke ich noch immer.
Nach dem viel zu üppigen Essen schlenderten wir unter riesigen Eichen, die scheinbar alles miterlebt haben. Unsere Führerin im Houmas House trug ein leuchtend antebellum-typisches Kleid (sie scherzte, wie heiß es im Sommer wird) und zeigte uns Räume voller alter Gemälde und Geschichten vom Leben am Fluss. Ein leichter Wind vom Mississippi ließ die Zeit für einen Moment langsamer werden. Ich stand am Belvédère und blickte auf endlose Zuckerrohrfelder – schwer zu beschreiben, aber man fühlt sich gleichzeitig winzig und verbunden.
Die Tour ist ein Ganztagesausflug inklusive Fahrtzeit zu beiden Plantagen und zurück.
Ja, ein großzügiges Gourmet-Buffet im Houmas House ist im Preis enthalten.
Besucht werden die Destrehan Plantation und das Houmas House entlang der River Road bei New Orleans.
Ja, Abholung und Rückfahrt vom Hotel sind inklusive; genaue Zeiten erhältst du nach der Buchung.
Ja, beide Plantagen werden von erfahrenen lokalen Guides geführt.
Das Buffet bietet vegetarische, laktosefreie und glutenfreie Optionen zum Mittagessen.
Ja, die Eintrittsgelder für Destrehan Plantation (inklusive Ausstellung zum Sklavenaufstand 1811) und Houmas House sind inklusive.
Ja, es gibt Kinderpreise für alle Kinder und Babys; Familien sind herzlich willkommen.
Dein Tag beginnt mit der Abholung vom Hotel in New Orleans im klimatisierten Van, gefolgt von einer geführten Tour durch die Destrehan Plantation mit der Ausstellung zum Sklavenaufstand 1811. Alle Eintrittsgelder sind für beide historischen Anwesen enthalten. Genieße ein reichhaltiges Southern-Buffet im Houmas House mit verschiedenen Diätoptionen und schlendere anschließend durch die schattigen Gärten, bevor es gemeinsam zurück in die Stadt geht.
Benötigen Sie Hilfe bei der Planung Ihrer nächsten Aktivität?