Du tauchst ein in das blaue Wasser von Waikiki, schnorchelst im Turtle Canyon zwischen grünen Meeresschildkröten und bunten hawaiianischen Riff-Fischen. Ein lokaler Guide hilft beim Entdecken von Meerestieren – manchmal sogar Delfine oder Wale – und wer lieber trocken bleibt, entspannt an Deck mit Snacks und Meerblick. Hier geht es nicht um Perfektion, sondern um die kleinen Momente, die im Gedächtnis bleiben.
Das Erste, was mir auffiel, war die Farbe – das Wasser vor Waikiki ist wirklich dieses Postkarten-Blau, aber es fühlt sich ganz anders an, wenn man mit den Füßen auf dem Boot steht und die Maske in der Hand hält. Unser Guide Kaleo strahlte eine ruhige Gelassenheit aus; er verteilte die Neoprenanzüge und machte einen lockeren Spruch darüber, dass selbst Einheimische manchmal frieren. Ich roch Sonnencreme und etwas Süßes – vielleicht Ananas? – und war ehrlich gesagt ein bisschen nervös, ins Wasser zu springen. Aber als jemand anderes zugab, dass er auch aufgeregt war, lachten wir und tauchten einfach ab.
Über dem Turtle Canyon zu schweben war viel ruhiger als erwartet. Man hörte nur den eigenen Atem durch das Schnorchelrohr und das leise Klirren der Ausrüstung, wenn Leute ihre Masken richteten. Plötzlich tauchte eine große Gestalt unter mir auf – eine Honu, eine der grünen Meeresschildkröten Hawaiis. Sie kam ganz nah zum Luft holen, so nah, dass ich kleine Algen auf ihrem Panzer erkennen konnte. Kaleo zeigte auf Fische mit Farben, für die ich nicht mal Namen habe (er meinte, 21 % davon gibt es nur hier). Die Strömung war heute sanft, gerade so, dass man leicht hin und her gewiegt wurde, wenn man nicht strampelte.
Einmal entdeckte jemand in der Ferne eine Delfinschule – nur schnelle silberne Blitze – und alle waren sofort wieder ganz begeistert. Im Winter, erzählten sie, kann man hier sogar Buckelwale beim Springen beobachten; ich kann mir kaum vorstellen, wie das vom Wasser aus sein muss. Wer nicht schwimmen wollte, blieb einfach an Bord und genoss die Szenerie vor Diamond Head. Nach der Rückkehr gab es Snacks (ich habe mir gleich zwei geschnappt), und niemand hatte es eilig, das Boot zu verlassen.
Ja, aber man sollte schwimmen können und eine moderate Fitness mitbringen.
Ja, hochwertige Schnorchelsets und Neoprenanzüge werden allen Gästen gestellt.
Schildkröten sind häufig, aber da es ihr natürlicher Lebensraum ist, gibt es keine Garantie.
Nein, ein Hoteltransfer wird nicht angeboten; öffentliche Verkehrsmittel sind in der Nähe.
Ja, Nichtschwimmer können an Bord bleiben und die Aussicht auf Waikiki genießen.
Ja, an Bord werden kostenlose Snacks und Getränke serviert.
Die genaue Dauer steht nicht fest, es gibt aber mehrere Riffstationen mit Pausen an Bord.
Delfine, hawaiianische Riff-Fische (viele endemisch), Aale, Rochen, Oktopusse – und im Winter sogar Wale.
Dein Tag beinhaltet geführtes Schnorcheln an zwei Riffen nahe Waikiki mit kompletter Ausrüstung – Maske, Flossen, Neoprenanzug – alles kostenlos. Snacks und Getränke gibt’s während der gesamten Tour an Bord. Nichtschwimmer können entspannt als Mitfahrer mitfahren und die Aussicht vom komfortablen Boot von Dive Oahu genießen, bevor es gemeinsam zurück ans Ufer geht.
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