Du schlenderst durch Savannahs historische Plätze unter den hängenden Live Oaks, hörst spannende Geschichten von deinem lokalen Guide, entdeckst versteckte Gärten und Wasserspeier rund um den Madison Square und bekommst echte Tipps für Essen und Bars nach dem Rundgang. So fühlt sich die Stadt ganz anders an – lebendig und voller kleiner Überraschungen.
Ganz ehrlich – ich hätte nicht gedacht, dass ich mich an diesem Morgen im Forsyth Park so entspannt fühlen würde. Vielleicht lag es am Duft in der Luft – frisch gemähtes Gras nach Regen, obwohl es gar nicht geregnet hatte – oder einfach an der Stille unter den mächtigen Live Oaks. Unser Guide Mike wartete schon am Brunnen auf uns (er hat sogar mit dem Hut gewunken, damit wir ihn nicht übersehen). Gleich zu Beginn erzählte er, dass Savannahs Parks von einer romantischen Idee urbaner Wälder inspiriert sind. Für einen Moment ließ ich mich von einem Hund ablenken, der Eichhörnchen jagte – die Hunde hier scheinen ihren eigenen Plan zu haben – doch Mike holte uns mit einem Witz zurück, dass er diese Route schon unzählige Male gelaufen sei.
Wir schlenderten durch Straßen, in denen jede Ecke ihre ganz eigene kleine Geschichte zu erzählen schien. Auf der Jones Street entdeckten wir ein altes Eisentor, das von Wisteria überwuchert war. Ich versuchte, ein Foto zu machen, aber ehrlich gesagt fängt keine Kamera das Licht ein, das durch das spanische Moos fällt. Mike zeigte uns „die schönste Straße der Stadt“ – ich glaube, er meinte die Jones Street – und erzählte von Savannah Grey Brick und dem sogenannten Savannah Stoop, der hier nicht nur als Sitzgelegenheit dient, sondern eine Art architektonisches Statussymbol ist. Ich stolperte über einen der alten Gehwegplatten, aber niemand außer einer älteren Dame bemerkte es – sie lächelte nur, als hätte sie das selbst schon erlebt.
Als nächstes standen wir am Madison Square, und ich erinnere mich noch genau an das Läuten der Kirchenglocken, das zwischen den historischen Gebäuden widerhallte. Wir entdeckten Wasserspeier, die von den Sims lugten, und Mike zeigte uns einen englischen Knotengarten hinter einem Zaun – den hätte ich alleine nie gefunden. In der Nähe parkte sogar ein britischer Doppeldeckerbus, der irgendwie perfekt zu den südstaatlichen Veranden passte. Irgendwann erwähnte Mike „Midnight in the Garden of Good and Evil“ und dass viele Leute immer noch danach fragen; ich habe das Buch zwar nicht gelesen, aber jetzt habe ich richtig Lust darauf.
Die Tour endete in der Nähe eines Herrenhauses, in dem Flannery O’Connor angeblich als Kind gespielt hat (Mike meinte, sie hätte mal Steine auf vorbeifahrende Autos geworfen – ob das stimmt, weiß keiner). Er gab uns Tipps für Restaurants und Bars, unter anderem eine kleine Kneipe mit dem besten Jukebox der Stadt. Es fühlte sich weniger nach einer klassischen Sightseeing-Tour an, sondern eher wie ein Einblick in ein lokales Geheimnis. Ich denke noch oft an diesen Moment unter den Bäumen im Forsyth Park zurück – wenn man für einen Nachmittag das Gefühl hat, wirklich irgendwo dazuzugehören.
Die Tour beginnt im Forsyth Park an der Ecke Gaston und Whitaker Street.
Die genaue Dauer ist nicht festgelegt, aber sie führt entspannt durch mehrere Hauptplätze und Straßen.
Ja, alle Wege sind rollstuhlgerecht und auch Kinderwagen sind willkommen.
Assistenzhunde sind erlaubt; Hunde sind willkommen, wenn sie an der Leine sind oder in einer Tasche getragen werden.
Ja, dein Guide gibt dir während oder nach der Tour Tipps zu Restaurants, Museen, Bars und mehr.
Du siehst den Forsyth Park, die Jones Street, den Madison Square, historische Herrenhäuser, Gärten, besondere Architektur und vieles mehr.
Dein Tag beginnt mit dem Treffen deines lizenzierten Stadtführers im Forsyth Park für einen entspannten Spaziergang durch Savannahs Historic District. Dabei besuchst du berühmte Plätze wie Madison Square und die Jones Street, erfährst spannende Geschichten zu lokalen Sehenswürdigkeiten und bekommst persönliche Tipps für Essen und Erkundungen nach dem Rundgang.
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