Erklimme Sedonas wilden Schnebly Hill mit einem lokalen Guide, der jede Landmarke kennt – von Snoopy Rock bis Oak Creek Canyon – und unterwegs Geschichten erzählt. Freu dich auf holprige Wege, viel zu lachen und riesige Ausblicke über den Coconino National Forest. Kamera nicht vergessen (und vielleicht den Hund). Hier geht’s weniger um perfekte Fotos, sondern darum, die Landschaft wirklich zu spüren.
Das Erste, was mir auffiel, war der Staub – er klebte schon an meinen Schuhen, bevor wir überhaupt vom Parkplatz in Uptown Sedona losfuhren. Unser Guide Mark schenkte uns ein schnelles Grinsen und reichte jedem eine Wasserflasche („die werdet ihr brauchen!“), dann rumpelten wir los die Schnebly Hill Road hinauf, der 4x4 vibrierte, als wollte er beweisen, was er draufhat. Immer wieder blinzelte ich zu den Felsformationen rüber – Snoopy lag da wie zum Nickerchen, Cathedral Rock fing das späte Sonnenlicht in diesen eigenartigen orange-rosa Streifen ein. Es war laut, aber irgendwie auch friedlich; man hörte den Wind durch die Wacholderbüsche rauschen und irgendwo bellte ein Hund (ja, Hunde sind erlaubt – unserer wirkte glücklicher als alle anderen).
Ich wollte ein Foto machen, musste aber lachen, weil meine Hand vor den holprigen Schlägen zitterte. Mark zeigte uns essbare Pflanzen – Agaven, Feigenkakteen – und erzählte von frühen Siedlern, die genau hier verloren gingen. Er kannte jede Kurve des Trails. An einer Stelle hielten wir an einer Klippe über dem Oak Creek Canyon und mir wurde plötzlich klar, wie hoch wir eigentlich waren (rund 600 Meter, wie sich herausstellte). Die Luft roch scharf und frisch – wie zerdrückte Kiefernnadeln – und man konnte meilenweit über den Coconino National Forest blicken. Jemand fragte nach den Sinagua, und Mark wurde kurz still, bevor er sein Wissen teilte. Diese Stille blieb mir im Kopf.
Aber es ging nicht nur um Fakten. Es gab diesen Moment, als Mark versuchte, uns „die Kuhfladen“ zu zeigen (er meinte das ernst), und die Hälfte von uns lachte sich schlapp. Das Licht wechselte so schnell – eine Minute golden, im nächsten Augenblick war Elephant Rock im Schatten verschwunden. Wir blieben nie lange stehen; jedes Mal, wenn ich dachte, das beste Panorama gesehen zu haben, öffnete sich um die nächste Ecke eine neue Aussicht. Ich denke noch oft an den letzten Abschnitt zurück – wie alles für einen Moment aufleuchtete, bevor die Dämmerung einsetzte.
Die Tour führt die Schnebly Hill Road hinauf und dauert normalerweise etwa zwei Stunden von Start bis Rückkehr.
Nein, es gibt keinen Hoteltransfer; die Tour startet vom Büro des Veranstalters in Uptown Sedona, wo kostenlos geparkt werden kann.
Ja, Hunde sind auf der Tour kostenlos willkommen; bitte vorher anrufen, wenn du deinen Vierbeiner mitbringst.
Du siehst Snoopy Rock, Cathedral Rock, Elephant Rock, Oak Creek Canyon, Merry Go Round Rock und mehr entlang der Schnebly Hill Road.
Nein, wegen der holprigen Strecke wird die Tour Schwangeren und Menschen mit Rückenproblemen nicht empfohlen.
Ja, Kinder sind willkommen, müssen aber von einem Erwachsenen begleitet werden.
Ja, die Tour läuft bei jedem Wetter; bitte passend zu Regen oder Hitze kleiden.
Ja, es gibt viele Haltepunkte entlang der Schnebly Hill Road, um Sedonas rote Felsen und Ausblicke zu fotografieren.
Dein Tag beginnt mit Check-in im Büro in Uptown Sedona, wo kostenlos geparkt werden kann. Dann geht es mit einem robusten 4x4 hoch die Schnebly Hill Road durch den Coconino National Forest. Eine Wasserflasche ist inklusive, damit du auf staubigen Wegen cool bleibst. Hunde sind ohne Aufpreis willkommen – bitte vorher Bescheid geben – und die lokalen Steuern sind ebenfalls abgedeckt.
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