Du fährst von Skagway in die Wildnis des Yukon mit Stopps für atemberaubende Ausblicke und spannende Geschichten entlang der Klondike Highway. Am Ziel wartet entspanntes Spielen mit Husky-Welpen in einem abgelegenen Camp. Lokale Guides teilen Geschichte und Anekdoten – vielleicht triffst du sogar legendäre Musher oder entdeckst Wildtiere auf dem Rückweg. Es sind die kleinen Momente, die dir lange in Erinnerung bleiben, auch wenn der Welpengeruch längst verflogen ist.
Ganz ehrlich, mein erster richtiger „Wow“-Moment kam, bevor wir überhaupt in Kanada waren. Unser Guide Tom – mit seinem markanten Bart – hielt einfach an einem unscheinbaren Parkplatz an der Klondike Highway an und meinte nur: „Hier willst du ein Foto machen.“ Der Wind am Gipfel war so scharf, dass er dir förmlich ins Gesicht pustete, und es herrschte eine seltsame Stille, nur das Rauschen vom Pitchfork Falls war zu hören. Ich versuchte ein Selfie, landete aber meist mit Haaren im Mund. Tom lachte und erzählte, dass Goldgräber hier vor über hundert Jahren fast genau denselben Ausblick hatten – nur ohne Tourbusse und Handys natürlich.
Unser erster Stopp war Skagway – die Broadway-Straße mit ihren alten Holzhäusern sieht aus wie aus einem Westernfilm. Ein paar Einheimische winkten uns von der Veranda zu (vermutlich kannten sie Tom). Danach ging es stundenlang durch Täler und entlang von Flüssen. Immer wieder zeigte Tom auf etwas: „Da fährt die Bahn drüber“ oder „Manchmal sieht man dort Elche.“ Man merkte, dass er wirklich mit Herzblut dabei war und nicht nur Fakten runterrat. Als wir nach British Columbia kamen, schien die Landschaft plötzlich viel grüner und wilder – als hätte jemand den Farbregler hochgedreht.
Warum ich diese Yukon-Tour mit Husky-Welpen gebucht habe? Ganz einfach: Welpen. Ohne Scham. Als wir am Schlittenhundcamp ankamen, hörte man schon von weitem das Bellen über die Tundra hallen, bevor wir ausstiegen. Die Trainer standen draußen und eine Horde flauschiger Huskys tobte durcheinander – einer versuchte an meiner Schnürsenkel zu knabbern, ein anderer leckte mir die Sonnencreme von der Hand (eklig, aber irgendwie auch süß). Michelle, eine der Musher, erzählte uns vom Training für das Iditarod, während sie mir den kleinen, zappeligen Rocket in die Arme drückte. Ich denke noch oft an seine winzigen Pfoten, die an meiner Jacke kneteten, als gehörte sie ihm.
Hier wird niemand gehetzt – keiner drängt dich oder schaut auf die Uhr. Wir blieben lange, tauschten Geschichten mit den Trainern aus (und versuchten, nicht jeden Welpen gleich zu adoptieren). Es gibt einen kleinen Souvenirladen, falls du etwas mitnehmen willst, aber ehrlich gesagt vergisst man das schnell, wenn so viele Nasen zum Knuddeln da sind. Auf der Rückfahrt nach Skagway roch meine Hand noch leicht nach Welpenfell und frischer Bergluft… was wohl besser ist als jeder Duft.
Die Fahrtzeit ist in der Gesamtdauer enthalten; je nach Stopps variiert die Tour, rechne mit mehreren Stunden Hin- und Rückfahrt ab Skagway.
Nein, diese Tour beinhaltet keine Sommer-Schlittenhundwagenfahrt; bei Interesse kannst du deinen Guide nach Upgrades fragen.
Ja, Abholung und Rückfahrt direkt an den Kreuzfahrthäfen in Skagway sind im Preis enthalten.
Ja, Babys sind willkommen; sie können auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen oder im Kinderwagen während der Fahrt mitfahren.
Ja, du triffst die Trainer und vielleicht Musher wie Michelle Phillips oder Ed Hopkins im Camp.
Ja, am Tutshi Sled Dog Camp stehen Toiletten zur Verfügung.
Ja, in der Nähe von Skagway gibt es öffentliche Verkehrsmittel; bitte erkundige dich vor Ort nach Fahrplänen.
Dein Tag beinhaltet Abholung und Rückfahrt direkt am Kreuzfahrthafen in Skagway, eine geführte Landtour mit Van oder Bus inklusive Stopps an der Broadway Street und der Klondike Highway – darunter Fotostopps am White Pass Gipfel und den Pitchfork Falls – sowie den Eintritt ins Tutshi Sled Dog Camp. Dort hast du viel Zeit, um entspannt mit Husky-Welpen zu spielen, die Trainer kennenzulernen, im Souvenirladen zu stöbern und die Toiletten zu nutzen, bevor es zurück durch die wilde Nordlandschaft geht.
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