Auf dieser Ha Giang Loop Tour fährst du dein eigenes Dirtbike über wilde Bergpässe, isst hausgemachte Mahlzeiten bei Einheimischen, paddelst auf dem Nho Que Fluss und schläfst jede Nacht in privaten Zimmern traditioneller Häuser. Freu dich auf holprige Straßen, neue Freunde (und vielleicht etwas „Happy Water“) sowie Ausblicke, die du erst glaubst, wenn du sie selbst siehst.
Das Erste, woran ich mich erinnere, ist das Geräusch – Motoren, die von den Felsen direkt vor Ha Giang widerhallen. Kaum hatten wir Mais Homestay verlassen, grinste unser Guide Tuan, als er meinen nervösen Griff an der Honda XR 150 sah. „Keine Sorge, du gewöhnst dich schnell daran“, sagte er. Ich roch die feuchte Erde vom Regen der Nacht, vermischt mit dem leichten Duft von Benzin. Zehn Minuten später kurvten wir schon den Pac Sum Pass hinauf – die kalte Luft biss durch meine Jacke, und der atemberaubende Blick auf die winzigen Dörfer unten ließ mich schwindelig werden. Beim ersten Halt kämpfte ich mit meinem Helmriemen; Tuan lachte, half mir und zeigte dann auf die Hmong-Felder. Es fühlte sich an, als wären wir in eine ganz andere Welt eingetaucht.
Mittagessen gab es in Yen Minh – Reisfelder glänzten unter einer Wolkenlücke – und ich denke noch immer an die Schüssel Nudeln, die vom Feuer in der Küche leicht rauchig schmeckte. Unsere kleine Gruppe (nur sechs Leute) fuhr durch Tam Son und machte Halt im Dorf Lung Tam; eine ältere Frau zeigte uns, wie sie Hanfstoff mit Indigo färbt. Ich versuchte „Danke“ in ihrer Sprache zu sagen, wahrscheinlich klang es eher holprig – sie lächelte nur und reichte mir trotzdem ein Stück Stoff. Die Straße danach wurde rauer, Steine klapperten unter unseren Rädern, während wir zum Dong Van Karst-Plateau hochfuhren. Meine Arme schmerzten, aber es hatte etwas Suchtartiges, dieser schlangenförmigen Straße den ganzen Nachmittag zu folgen.
Am nächsten Morgen wirkte der Ma Pi Leng Pass noch steiler als erwartet – Nebel kringelte sich um die schroffen schwarzen Klippen über dem Nho Que Fluss. Wir hielten für Fotos an, standen aber meist einfach nur still da; selbst Tuan schien sprachlos. Später paddelten wir auf dem Fluss (ich wäre fast gekentert), dann gab es Mittagessen in Meo Vac, wo jemand alte Popsongs im Radio spielte, während wir uns vor einem Ventilator trockneten. Am Abend im Dorf Du Gia gab’s beim Essen mit unserer Tay-Gastfamilie Shots von „Happy Water“ – ich nahm nur zwei, fühlte mich am nächsten Morgen aber wie nach fünf.
Am letzten Tag zurück nach Ha Giang gab es noch ein Bad unter einem Wasserfall (eiskalt, aber lohnenswert) und einen weiteren Besuch in einem Dorf, wo Frauen Hanf per Hand webten – ihre Finger blau vom Farbstoff. Die Tour endete mit kalten Bieren zum Sonnenuntergang über der Stadt; alle waren müde, aber niemand wollte sofort los. Diese Bergstraßen bleiben einem einfach länger im Kopf, als man denkt.
Ja, die Guides helfen dir beim Bike-Test und passen die Strecke an dein Können an. Schutzkleidung wird gestellt.
Ja, jede Nacht übernachtest du in einem privaten Zimmer in traditionellen Häusern oder Homestays entlang der Route.
Die Gruppen sind klein – meist maximal 6 bis 8 Personen pro Tour.
Alle Mahlzeiten sind inklusive: 3x Frühstück, 3x Mittagessen und 2x Abendessen mit lokalen Gerichten.
Du fährst Honda XR 150cc Dirtbikes – ideal für Offroad-Strecken in Ha Giang.
Ja, der Transfer von Hanoi nach Ha Giang wird über das Buchungsbüro in Hanoi organisiert.
Ja, Kinder können als „Easy Rider“ hinter einem erfahrenen Fahrer mitfahren.
Nein, Helme und komplette Schutzkleidung sind im Buchungspreis enthalten.
Dein dreitägiges Abenteuer beinhaltet bei Bedarf den Transfer von Hanoi nach Ha Giang, alle Eintrittsgelder entlang der Strecke (z.B. Hmong Königspalast), die Nutzung eines Honda XR 150cc Dirtbikes mit Benzin und kompletter Schutzkleidung (Helm und Regenjacke inklusive), zwei Übernachtungen in privaten Zimmern traditioneller Homestays, alle Mahlzeiten (3x Frühstück, 3x Mittagessen, 2x Abendessen), täglich Wasserflaschen und einen englischsprachigen Guide, der jede Kurve dieser Bergstraßen kennt.
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