Erlebe Ho-Chi-Minh-Stadt auf dem Sozius eines Scooters mit einem lokalen Guide. Entdecke französische Kolonialbauten, geheime Kriegsbunker, Blumenmärkte und Räuchertempel. Genieße starken vietnamesischen Kaffee in einem alten Café und tauche ein in Geschichten, die du allein nie finden würdest – inkl. Hotelabholung und allem Drum und Dran.
Hast du dich schon mal gefragt, wie acht Bezirke von Ho-Chi-Minh-Stadt in nur vier Stunden aussehen? Ich ehrlich gesagt nicht, bis ich hinten auf Linhs Scooter sprang. Sie kam mit einem breiten Lächeln zum Hotel, reichte mir den Helm (ich erinnere mich noch an den leichten Duft von Motoröl gemischt mit ihrem Jasminparfum). Die Stadt summte schon – überall Motorräder, Leute, die sich über den Motoren zuwinkten. Wir sausten an der Notre-Dame-Kathedrale und dem alten Postamt vorbei, Relikte aus der französischen Zeit. Linh zeigte mir Einschusslöcher an einer Wand – so etwas hätte ich allein nie entdeckt.
Nach den Touri-Highlights wurde es richtig spannend. Wir hielten an einem Ort, wo sich einst ein buddhistischer Mönch aus Protest selbst anzündete – Linh erzählte die Geschichte so leise, dass für einen Moment sogar der Verkehr verstummte. Eine schwere, respektvolle Stille lag in der Luft. Dann bogen wir in eine Gasse ab, um einen alten Waffenbunker aus der Tet-Offensive zu sehen. Heute sieht er ganz normal aus – ein Haus mit Wäsche, die im Wind flattert – aber Linh erklärte, wie dort drei Tonnen Waffen versteckt waren. Ich versuchte mir das vorzustellen, aber es gelang mir kaum.
Mein Lieblingsmoment? Wahrscheinlich das Sitzen in einem uralten Café, wo der Besitzer Kaffee mit einem Gerät zubereitete, das ich noch nie gesehen hatte (rauchig und süß zugleich schmeckte er). Der Raum roch nach gerösteten Bohnen und altem Holz. Später schlenderten wir über einen Blumenmarkt, der die ganze Nacht geöffnet hat, und Linh schenkte mir heimlich einen kleinen Strauß. Sie lachte, als ich versuchte, mich auf Vietnamesisch zu bedanken – wahrscheinlich klang das ziemlich holprig, aber es war ihr egal.
Als wir den 300 Jahre alten Tempel in Chinatown erreichten, kringelte sich der Räucherduft um uns, und die Menschen bewegten sich leise durch Lichtstrahlen. Das fühlte sich an wie eine andere Welt, fernab vom Trubel der Innenstadt. Als Linh mich zurück zum Hotel brachte, war mein Haar vom Wind zerzaust und mein Kopf voller unerwarteter Geschichten. Manchmal denke ich noch an diesen Kaffee zurück – du weißt schon.
Ja, dein Guide holt dich direkt an deiner Unterkunft in Ho-Chi-Minh-Stadt ab.
Die Tour führt in etwa vier Stunden durch acht Bezirke.
Du fährst als Sozius auf dem Scooter deines Guides mit, ein Helm wird gestellt.
Ja, zu Fuß oder mit dem Auto sind möglich; die Preise werden bei der Buchung besprochen.
Kaffee oder Tee sind in einem alten lokalen Café entlang der Route inklusive.
Der Ablauf kann für Veganer oder Allergiker angepasst werden; bitte bei der Buchung Bescheid geben.
Die Tour ist rollstuhlgerecht; teile deine Bedürfnisse am besten vorher mit.
Es gibt Kindersitze, aber Schwangeren oder Personen mit Rücken- oder Herzproblemen wird von der Tour abgeraten.
Dein Erlebnis umfasst die Abholung am Hotel mit dem Scooter (inkl. Helm), alle Eintrittsgelder unterwegs, Wasserflaschen zum Erfrischen sowie Kaffee oder Tee in einem der ältesten Cafés Saigons. Am Ende bringt dich dein Guide zurück zur Unterkunft – so kannst du dich ganz aufs Entdecken konzentrieren.
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