Du krempelst die Ärmel hoch in einer echten Buenos Aires-Küche und lernst, Empanadas von Grund auf mit einer Gastgeberin zu machen, die auf jedes Detail achtet. Probier Mate und Alfajores, tausche dich bei Malbec-Wein aus und genieße ein entspanntes Essen – eher wie ein Nachmittag mit neuen Freunden als ein Kurs.
Ich erinnere mich noch genau, wie mich der Duft von Zwiebeln empfing, sobald wir Anas Küche in Buenos Aires betraten. Nicht scharf, sondern süß und warm – als würde etwas stundenlang köcheln. Sie reichte uns kleine Alfajores auf einem leicht abgenutzten Teller (angeblich von ihrer Großmutter) und schenkte Mate in diesen runden Bechern ein, die ich bisher nur auf Fotos gesehen hatte. Der erste Schluck war grasig und fast rauchig; ich versuchte, keine Grimasse zu machen. Ana grinste – „Das ist Geschmackssache“, sagte sie, als hätte sie diese Reaktion schon hundertmal erlebt.
Gleich ging’s los mit den Empanadas. Der Teig war klebriger als gedacht, überall Mehlstaub (mein Shirt hat das nicht überlebt), und Ana zeigte uns, wie man den „repulgue“ macht – diese spezielle Falz am Rand. Meine sah etwas schief aus, aber sie meinte, das hätte „Charakter“. Während wir kochten, stellte sie ein Holzbrett mit Käse und Wurst auf den Tisch – picada nennt man das hier – und wir naschten, während sie von ihrem Viertel erzählte und wie hier irgendwie jeder jeden kennt. Dazu gab’s Malbec, tiefrot und leicht würzig; ehrlich gesagt verlor ich zwischen Teig kneten und Wein trinken völlig das Zeitgefühl.
Das Mittagessen war ganz entspannt an ihrem kleinen Tisch, Sonnenlicht fiel durchs Fenster. Wir aßen unsere eigenen Empanadas (meine schmeckten tatsächlich – wer hätte das gedacht?) und Ana erzählte Geschichten zu den Familienrezepten. Sie erklärte, warum sie Rindfleisch von Weiderind und Bio-Mehl verwendet; das ließ mich Essen danach mit anderen Augen sehen. Zum Nachtisch gab’s einfache, aber perfekte Alfajores mit klebrigem Dulce de Leche. Manchmal schmecke ich diesen letzten Bissen noch, wenn ich nachts Hunger bekomme.
Ja, der Kurs findet im Zuhause einer Einheimischen in einem Wohnviertel von Buenos Aires statt.
Die meisten Zutaten sind bio; das Rindfleisch stammt von Weiderind, Eier von Freilandhaltung und das Gemüse ist saisonal und regional.
Du probierst außerdem Mate, Alfajores (traditionelle Kekse), eine argentinische Wurst- und Käseplatte (picada) sowie ein Dessert.
Ja, zum Essen wird Malbec-Wein serviert.
Ja, gib deiner Gastgeberin einfach vorher Bescheid, dann wird das Menü angepasst.
Der Kurs ist als entspannter Tagesablauf konzipiert; die genaue Dauer variiert, aber rechne mit mehreren Stunden inklusive Essen.
Ja, nahe dem Treffpunkt gibt es gute Anbindungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Dein Tag umfasst das praktische Empanada-Machen mit allem nötigen Equipment, Mate und Alfajores zum Start, viel Zeit zum Plaudern bei einer argentinischen Wurst- und Käseplatte (picada), Malbec-Wein zum Mittagessen mit deinen selbstgemachten Empanadas, Wasser den ganzen Tag über und ein Dessert zum Abschluss.
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