Begleite eine kleine Gruppe auf einer entspannten Bootsfahrt durch die Kerala Backwaters bei Cochin, vorbei an Dörfern und grünen Kanälen in einem motorlosen Boot. Probier dich beim Fischen aus oder schau zu, wie Einheimische Kokosfaserseile flechten, bevor du ein hausgemachtes vegetarisches Mittagessen auf dem Land genießt. Wer Ruhe und echte Begegnungen sucht, wird diesen Tagesausflug lange in Erinnerung behalten.
Unser Guide Sabu wartete schon direkt vor Fort Cochin auf uns – mit einem halben Lächeln und einem Nicken begrüßte er uns und fragte, ob wir schon gefrühstückt hätten (ich nicht, aber dachte, das überlebe ich). Die Fahrt nach Vaikom dauerte etwa eine Stunde, vorbei an Palmen und kleinen Lädchen, die Tee im Glas servierten. Zwischendurch zeigte Sabu eine Frau, die aus Kokosblättern etwas flechtete – er meinte, das diene zum Verpacken von Essen, aber das malayalam Wort entging mir. Als ich es versuchte nachzusprechen, musste er lachen. Bin mir bis heute nicht sicher, ob ich es richtig gesagt habe.
Der richtige Moment begann, als wir aufs Landboot stiegen. Kein Motor, nur das sanfte Eintauchen der Paddel und Vogelgezwitscher über uns. Die Luft roch frisch und grün, fast süßlich, wie Erde nach Regen. Wir glitten an Häusern vorbei, deren Farben ich kaum beschreiben kann; Kinder winkten vom Ufer, eines rief „hello!“ und versteckte sich dann schnell hinter dem Sari seiner Mutter. Unser Guide erzählte, wie hier noch mit Netzen zwischen Bambusstangen gefischt wird – ich durfte es selbst versuchen, was viel schwerer war als gedacht. Mein Wurf plumpste ins Wasser und alle lachten, ich eingeschlossen.
Mittagessen gab’s unter einem Blechdach im Dorf – alles vegetarisch, viel Reis und kleine Currys, die angenehm scharf waren. Es gab auch einen Pickle, der fast meine Augen tränen ließ, aber ehrlich? Ich habe mir Nachschlag geholt. Danach sahen wir zu, wie jemand Kokosfaserseile drehte; ihre Hände bewegten sich so schnell, dass ich kaum folgen konnte. Sabu übersetzte ihre Witze darüber, dass Touristen das nie richtig hinkriegen (und sie hatte Recht). Der ganze Nachmittag fühlte sich langsamer an als sonst – vielleicht wegen der Hitze oder einfach, weil man mal weg vom Trubel war.
Am Ende fühlte ich mich unerwartet ruhig. Die Kerala Backwaters sind nicht laut oder spektakulär, sie schleichen sich mit ihrer Gelassenheit an einen heran. Auf der Rückfahrt nach Cochin dachte ich immer wieder an den Moment, als wir an Bananenbäumen vorbeiglitten und jemand leise am Ufer sang – die Melodie hab ich vergessen, aber das Gefühl blieb viel länger.
Die Tour dauert etwa 6 Stunden, inklusive Transfer von und nach Fort Cochin.
Ja, ein traditionelles vegetarisches Mittagessen in einem Dorf oder Restaurant ist dabei.
Es wird ein motorloses, überdachtes Landboot verwendet; bei kleinen Gruppen auch mal ein offenes Kanu.
Ja, Abholung ist inklusive vom Treffpunkt in Fort Cochin oder vom Kreuzfahrthafen für Gäste von Schiffen.
Du kannst beim Fischen, Kokosblätter flechten, Kokosfaserseile drehen oder beim Anschauen von Gewürzpflanzen mitmachen.
Ja, die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet; Babys müssen auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Bei Regen werden nur überdachte Boote für die Fahrt genutzt.
Die Fahrt dauert etwa 1 Stunde und 15 Minuten pro Strecke.
Dein Tag beginnt mit gemeinsamer Abholung in Fort Cochin oder am Kreuzfahrthafen (bei Anreise per Schiff), Transfer per Straße nach Vaikom, eine ruhige Bootsfahrt durch die Kerala Backwaters in einem motorlosen Landboot (oder offenem Kanu bei kleinen Gruppen), Mitmachbesuche bei lokalen Handwerken oder Fischfang entlang der Kanäle und ein traditionelles vegetarisches Mittagessen, bevor es am Nachmittag zurück nach Cochin geht.
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