Du betrittst eine familiengeführte Acetaia in Modena, die sonst für Besucher geschlossen ist, probierst echten 25 Jahre gereiften Balsamico, schlenderst mit deinem lokalen Guide über den Albinelli Markt, kosten frischen Parmigiano Reggiano und tigelle direkt von den Händlern und entdeckst kleine Traditionen, die man alleine nie bemerkt. Am Ende fühlst du dich verbunden – nicht nur satt.
Ich hätte nicht gedacht, dass die Luft in der Acetaia so süß riecht – fast sirupartig, aber auf eine ganz ruhige Art. Gerade hatten wir eine knarrende Holztür hinter uns geschlossen, und unsere Führerin Francesca, die hier aufgewachsen ist, lächelte, als sie meinen überraschten Blick sah. Sie zeigte uns die alten Holzfässer, die da standen wie Familienporträts. Das älteste war um Jahrzehnte älter als ich. Ich probierte einen Tropfen vom 25 Jahre gereiften Balsamico auf meinem Finger – dickflüssig, intensiv, fast rauchig. Das hat mit dem Balsamico aus dem Supermarkt zuhause nichts zu tun.
Danach schlenderten wir durch die Straßen Modenas zum Albinelli Markt. Dort war es laut – Leute riefen nach Käse oder Brot, irgendwo lachte jemand hinter einer Theke. Francesca stellte uns einem Händler vor, der direkt vor uns Parmigiano Reggiano aufschliff; er reichte mir ein krümeliges Stück und zwinkerte, als ich mit meinem holprigen Akzent „grazie mille“ sagte. Der Käse war salzig, nussig und schmolz förmlich auf der Zunge. Wir probierten auch tigelle – diese kleinen runden Fladenbrote – und gnocco fritto, das die Einheimischen angeblich mit Cappuccino essen (zuerst klang das komisch, aber ehrlich gesagt… es passt).
Die Stadt fühlte sich ganz anders an, wenn man mit jemandem unterwegs war, der jeden kennt. Francesca zeigte auf den Ghirlandina-Turm, als wir vorbeigingen – die Einheimischen nutzen ihn wie einen Kompass, wenn sie sich in der Innenstadt verlaufen. Vor dem Markt gab es einen Moment, in dem ein älterer Herr ihr zuwinkte und ihr eine kleine Papiertüte mit Kirschen „für ihre Gäste“ reichte. Diese Geste bleibt mir im Kopf – sie ließ Modena wie eine kleine Stadt wirken, nicht nur wie eine weitere Station auf meiner Reise.
Ja, alle Bereiche und Wege auf der Tour sind rollstuhlgerecht.
Die Gruppen sind klein, maximal 8 Teilnehmer.
Ja, du besuchst eine private Acetaia und probierst echten, über 25 Jahre gereiften Balsamico.
Treffpunkt ist der Piazza Grande, neben dem Piedra Ringadora.
Ja, vegetarische, pescetarische und glutenfreie Varianten sind auf Anfrage bei der Buchung möglich.
Die Strecke beträgt etwa 3 Kilometer verteilt auf vier Stunden.
Du bekommst mehrere Kostproben während der Tour, aber kein gesetztes Mittagessen.
Ja, Babys und Kleinkinder können im Kinderwagen mitgenommen werden.
Dein Tag beinhaltet Verkostungen von über fünf traditionellen Spezialitäten – wie gnocco fritto, Parmigiano Reggiano direkt vom Händler, tigelle – und einen exklusiven Besuch in einer familiengeführten Acetaia in Modena mit Verkostung von gereiftem Balsamico. Du erkundest den Albinelli Markt in einer kleinen Gruppe mit deinem lokalen Guide und beendest die Tour in der Nähe des berühmten Ghirlandina-Turms.
Benötigen Sie Hilfe bei der Planung Ihrer nächsten Aktivität?