Du rollst frischen Pastateig von Hand in einer gemütlichen neapolitanischen Küche, lachst mit der Köchin über Tiramisu-Pannen, trinkst Prosecco beim Kochen und genießt danach ein Mittagessen mit Wein – alle Zutaten sind inklusive. Hier geht’s nicht nur ums Kochen, sondern darum, für einen Nachmittag Teil von Neapel zu sein.
Ganz ehrlich, ich habe mich für diesen Pasta- und Tiramisu-Kochkurs in Neapel hauptsächlich angemeldet, weil mein Partner darauf bestanden hat. Ich dachte, wir schauen nur zu, wie jemand Teig ausrollt, und bekommen vielleicht ein Rezept. Aber sobald wir dieses kleine Restaurant im historischen Zentrum betraten, roch es nach Mehl, Espresso und etwas Süßem, das ich nicht genau einordnen konnte – vielleicht Limoncello? Unsere Köchin Francesca begrüßte uns mit einem Glas Prosecco (sie nannte es „Willkommensbläschen“) und erzählte sofort von den Ravioli ihrer Großmutter. Ihre Hände bewegten sich so schnell beim Teigkneten, dass meine jämmerlich dagegen aussahen. Sie lachte, als ich versuchte „semola rimacinata“ auszusprechen – ich weiß bis heute nicht, ob ich es richtig gesagt habe.
Das Beste war, alles selbst anzufassen – das Mehl auf den Fingern, die klebrige Kühle der Eier beim Vermischen. Zuerst machten wir Tagliatelle (meine sah eher aus wie Schnürsenkel, aber Francesca meinte: „Napoli-Style ist immer persönlich!“). Dann zeigte sie uns, wie man Tiramisu schichtet. Der Mascarpone war so cremig, dass ich fast direkt aus der Schüssel genascht hätte, bevor wir fertig waren. Einmal fiel einem Kind am Tisch der Löffel in die Espresso-Mischung, und alle lachten – sogar die Assistentin der Köchin stimmte mit ein. Es fühlte sich weniger nach einem Kurs an, sondern eher wie ein Familienessen.
Am Ende saßen wir zusammen – dampfende Pasta auf den Tellern, Gläser mit lokalem Wein klirrten – und ich merkte, wie viel Spaß ich hatte, einfach mal Fehler zu machen und es nochmal zu versuchen. Der Lärm der Stadt draußen verblasste; man hörte nur Leute auf Italienisch und Englisch reden, Gabeln an Tellern kratzen. Ehrlich gesagt hatte ich nicht erwartet, mit Rezepten oder einem Diplom (das bekommt man per Mail) nach Hause zu gehen, sondern vor allem dieses warme Glücksgefühl nach gutem Essen und netter Gesellschaft. Wenn du in Neapel einen Kochkurs suchst, der echt ist – nicht gestellt – dann ist das genau der richtige.
Ja, Kinder und Jugendliche sind willkommen – der Kurs ist interaktiv und macht allen Spaß.
Die Dauer liegt meist zwischen 2 und 2,5 Stunden, je nach Gruppengröße.
Nein, du brauchst keine Vorkenntnisse! Die Köchin führt alle Schritt für Schritt.
Ja – ein Begrüßungsdrink (Prosecco oder Softdrink), Wasser und Wein zum Mittagessen sind dabei.
Bitte bei der Buchung Allergien angeben; der Kurs ist aber nicht für Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit geeignet.
In einem gemütlichen Restaurant im historischen Zentrum von Neapel.
Du bereitest zwei Pastasorten (z.B. Tagliatelle oder Ravioli) und klassisches Tiramisu von Grund auf zu.
Ja, die Küche ist klimatisiert – so bleibt es auch an heißen Tagen angenehm.
Dein Tag beinhaltet alle frischen Zutaten und das Equipment für traditionelle neapolitanische Pasta und Tiramisu, persönliche Anleitung von einer lokalen Pastaköchin auf Italienisch und Englisch, Begrüßungsprosecco oder Softdrink mit Vorspeise, unbegrenzt Mineralwasser während des Kurses, deine selbstgemachten zwei Pastagerichte zum Mittagessen mit Wein oder Kaffee, digitale Rezepte und ein Diplom per Mail, kostenlose Gepäckaufbewahrung vor Ort sowie Rabatte auf weitere Getränke oder Abendessen im nahegelegenen Amiro Restaurant, bevor du wieder in das lebendige Neapel hinausziehst.
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