In Neapel knetest du deinen Pizzateig selbst, begleitet von einem lokalen Koch. Wähle zwischen Margherita oder Marinara, backe deine Pizza im echten Ofen und genieße dazu Wein oder Bier. Dazu gibt’s ein geheimes Gericht – viel Spaß, Lachen und echtes neapolitanisches Flair inklusive.
Kaum hatte ich’s gemerkt, waren meine Hände schon voller Mehl – so begann unser Pizza-Kurs in Neapel. Der Koch (ich glaube, er hieß Marco, bin mir aber nicht sicher) grinste nur und zeigte mir, wie man den Teig mit den Handflächen flachdrückt. Er murmelte etwas auf Italienisch über „amore“ und den perfekten Boden – ob er das ernst meinte, weiß ich bis heute nicht. In der Luft lag ein Duft, süß und leicht säuerlich von den San Marzano Tomaten, und hinter mir summte jemand eine alte Melodie, die ich nicht kannte.
Wir durften zwischen Margherita und Marinara wählen. Ich entschied mich für Margherita, weil ich schon immer wissen wollte, ob Mozzarella wirklich so schmilzt wie im Fernsehen (Spoiler: tut er, aber es wird ziemlich klebrig). Unser Guide erklärte, warum neapolitanische Pizza so besonders ist – anscheinend ist die Hefe fast genauso wichtig wie die Tomaten? Dann gab’s für jeden ein Glas Wein (rot, nicht zu schwer), was meine Versuche, den Teig zu werfen, deutlich entspannter machte. Als mein Teig eher ein schiefes Herz als ein Kreis wurde, zwinkerte Marco mir zu – das zählt wohl als amore.
Der Ofen war heißer als gedacht – man spürte die Hitze im Gesicht, wenn man nah genug ran ging, um zu sehen, wie die Pizza an den Rändern Blasen warf. Meine kam goldbraun raus, an einer Stelle leicht angebrannt, und wir setzten uns alle zusammen, um zu essen, was wir gebacken hatten. Dann brachten sie noch ein geheimes Gericht – erst beim Probieren verrieten sie, was drin war. Alle rieten wild drauf los: Sardellen? Zitronenschale? Wer weiß das schon? Es fühlte sich an, als wäre man Teil eines Insider-Witzes, den nur Einheimische verstehen.
Ich denke oft an den Moment zurück, als alle den ersten Bissen nahmen und kurz still wurden. Ob es Stolz war oder einfach Hunger – so oder so, Neapel geht einem nach so einem Tag einfach unter die Haut.
Der Kurs findet an einem geheimen neapolitanischen Ort statt, der erst nach der Buchung verraten wird.
Die Erfahrung dauert knapp zwei Stunden.
Ja, du bereitest deine eigene Margherita oder Marinara Pizza von Grund auf zu.
Deine Pizza, ein Glas Wein (oder Bier/Soda) und ein geheimes Gericht sind inklusive.
Am besten kontaktierst du das Team vorher, damit sie auf deine Wünsche eingehen können.
Der Guide spricht Englisch und Italienisch.
Ja, der Treffpunkt ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Diese Aktivität wird bei Herz-Kreislauf-Problemen nicht empfohlen.
Dein Tag beinhaltet eine praktische Anleitung von einem englisch- und italienischsprachigen Koch im Zentrum von Neapel, alle Zutaten für deine gewählte Margherita oder Marinara Pizza, die Nutzung eines traditionellen Ofens, ein Glas Wein (oder Bier/Soda) und ein zusätzliches Überraschungsgericht während des Essens – öffentliche Verkehrsmittel sind in der Nähe für eine bequeme An- und Abreise.
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