Erkunde Roms verwinkelte Straßen mit einem lokalen Guide, koste Supplì am Campo de’ Fiori, knackige frittierte Artischocken im Jüdischen Ghetto und genieße echtes Gelato bei antiken Ruinen. Freu dich auf Lachen, Geschichten abseits der Touristenpfade und Aromen, die lange nachklingen.
Kennst du dieses Gefühl, wenn du in eine Stadt kommst und alles irgendwie lauter, bunter und chaotischer ist, als du gedacht hast? So ging es mir vor Termini, als ich unsere Gruppe für die Rom Street Food Tour suchte. Unsere Führerin Francesca, die so ein herzliches Lachen hatte, winkte uns zu. Sie verteilte kleine Papierservietten und sagte etwas von „Platz lassen“, was ich spätestens beim zweiten Stopp komplett ignorierte.
Als Erstes schlenderten wir zum Campo de’ Fiori. Der Markt war noch halb wach – Händler riefen auf Romanesco, Kisten voller Artischocken stapelten sich, und jemand schnitt Mortadella so dünn, dass sie fast durchsichtig war. Ich probierte einen Supplì, der mir die Zunge verbrannte (aber das war es wert), und Francesca erklärte, wie sich die römischen Reisbällchen von den sizilianischen unterscheiden. Sie zeigte auf ein Bäckereifenster, das von der Wärme innen beschlagen war; ich roch warmes Brot und etwas Süßes – vielleicht Feigen? Oder vielleicht wollte mein Kopf einfach, dass es Feigen sind. Schwer zu sagen.
Danach schlängelten wir uns durch Gassen, die ich alleine nie gefunden hätte. Ein alter Mann lehnte sich aus dem Fenster über uns und rief Francesca etwas zu – sie antwortete ohne zu zögern und drehte sich dann lachend um, als wäre das hier ganz normal. Im Jüdischen Ghetto probierten wir frittierte Artischocken, die so knusprig waren, dass sie selbst über den Stadtlärm hinweg knackten. Jemand aus der Gruppe fragte nach Julius Caesar (klar, oder?), und Francesca führte uns zum Largo di Torre Argentina, wo sie kurz still wurde, bevor sie die Geschichte erzählte – ihre Stimme wurde leiser, als wolle sie uns alle näher heranholen.
Der letzte Halt war ein Gelato bei antiken Säulen. Meine Pistazienkugel schmolz schneller, als ich sie essen konnte, aber ehrlich gesagt fühlte sich das mit klebrigen Fingern und müden Füßen einfach perfekt an. Ich denke immer noch an den ersten Bissen Supplì – vielleicht, weil er schmeckte, als wäre ich irgendwo ganz neu, aber auf seltsame Weise auch vertraut.
Die Tour dauert etwa 2,5 Stunden.
Ja, vegetarische und laktosefreie Varianten sind auf Anfrage möglich.
Nein, glutenfreie Optionen sind auf dieser Tour nicht verfügbar.
Die Tour führt durch Campo de’ Fiori, das Termini-Gebiet, das Jüdische Ghetto und Largo di Torre Argentina.
Ja, zum Abschluss gibt es echtes, handgemachtes Gelato.
Nein, es gibt keinen Hoteltransfer; Treffpunkt ist in der Nähe des Bahnhofs Termini.
Die Gruppen sind klein, maximal 14 Teilnehmer.
Ja, Babys und kleine Kinder sind willkommen; Kinderwagen sind erlaubt.
Dein Tag umfasst Verkostungen von Pizza über Supplì bis Gelato an verschiedenen Stopps in zentralen Stadtteilen Roms; ein englischsprachiger, lizenzierter Guide führt dich durch Märkte und historische Gassen; vegetarische und laktosefreie Ernährung ist mit Vorankündigung möglich; insgesamt etwa 2,5 Stunden zu Fuß mit Pausen, endend am Largo di Torre Argentina.
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