Steig an Bord einer warmen Yacht in Tromsø für einen Abend auf der Suche nach Nordlichtern – mit nur 12 Gästen. Entspanne im Hot Tub unter arktischem Sternenhimmel, genieße lokale Rentiersuppe mit frischem Brot und tausche dich mit der norwegischen Crew bei heißen Getränken aus. Selbst ohne Aurora bleibt die Ruhe auf dem dunklen Wasser unvergesslich.
Kurz nach Einbruch der Dunkelheit stiegen wir auf die Stella Oceana — hinter uns funkelten die Lichter von Tromsøs Hafen, die Luft war so frisch, dass sie meine Nase kitzelte. Unser Kapitän Erik, der hier aufgewachsen ist, verteilte schon am Steg dampfende Tassen heiße Schokolade. Ich hatte mich warm eingepackt, wie empfohlen, schlüpfte aber trotzdem zuerst in den Salon, wo sich schon jemand mit einer Decke am Fenster gemütlich gemacht hatte. Ein leises Brummen vom Motor, der salzige Duft der See und der Geruch von Wolle und nassen Jacken, die am Heizkörper trockneten, lagen in der Luft.
Langsam glitten wir nach Norden, weg von der Stadt. Erik zeigte auf Stellen am Himmel, wo die Nordlichter vielleicht auftauchen könnten – „manchmal überraschen sie einen“, meinte er mit einem Schulterzucken. Die Crew hielt immer wieder Ausschau, doch niemand versprach, dass wir sie sehen würden. Diese Ehrlichkeit gefiel mir. Irgendwann versuchte ich, „aurora borealis“ auf Norwegisch auszusprechen; Li, eine der Crew, lachte so sehr, dass sie fast ihren Tee verschüttete. Ich kriege es bis heute nicht richtig hin.
Der Hot Tub an Deck dampfte unter dem offenen Himmel – das fühlte sich erst fast absurd an, in Badehose zwischen allen, die dick in Parkas eingepackt waren. Aber nach fünf Minuten spürte ich die Kälte kaum noch. Das Wasser roch leicht mineralisch, und jedes Mal, wenn jemand ausstieg, stieg der Dampf in die kalte Nachtluft. Es wurden Schalen mit Rentiersuppe herumgereicht – erdig, mit einer feinen Süße von Wurzelgemüse – dazu frisch gebackenes Brot, das schmeckte, als käme es direkt aus einer norwegischen Küche.
Ich schaute immer wieder nach oben, auf die grünen Bänder am Himmel, aber ehrlich gesagt fühlte sich der Moment auch ohne sie unglaublich ruhig an. Vielleicht ist das nicht das, was man von einer Nordlicht-Yacht-Tour in Tromsø erwartet, aber es war so. Das Meer war still, nur unser Kielwasser hinterließ Spuren, und ab und zu hörte man Lachen über das Wasser hallen, wenn jemand barfuß über das Deck rannte (nicht zu empfehlen). Auf der Rückfahrt saß ich wieder am Fenster, mit Keksen und Kaffee, und beobachtete, wie sich am Rand meiner Tasse Eis bildete.
Eine Abholung ist nicht direkt inklusive, aber die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Hafen Tromsø ist einfach; bitte 15 Minuten vor Abfahrt zum Check-in erscheinen.
Die Stella Oceana bietet Platz für kleine Gruppen von maximal 12 Gästen pro Abendfahrt.
Ja, jeder Gast bekommt eine Portion Rentiersuppe mit Wurzelgemüse und Brot; eine vegetarische Variante ist auf Anfrage 24 Stunden vorher möglich.
Bitte Badebekleidung mitbringen; Handtücher und Bademäntel können mitgebracht oder an Bord geliehen werden. Dusche und Umkleide sind vorhanden.
Alkohol ist an Bord nicht erlaubt und wird nicht verkauft; dafür gibt es unbegrenzt Kaffee, Tee, heiße Schokolade, Wasser und Kekse.
Nordlichter können nicht garantiert werden, da sie vom Wetter und der Sonnenaktivität abhängen; trotzdem genießt du eine stimmungsvolle Abendfahrt mit allem Drum und Dran.
Dein Abend an Bord der Stella Oceana umfasst den Zugang zum Hot Tub an Deck (mit Dusche und Umkleide), eine Portion Rentiersuppe mit Brot (vegetarische Option bei Voranmeldung), unbegrenzt Kaffee, Tee, heiße Schokolade und Kekse während der vierstündigen Kreuzfahrt ab Tromsø Hafen – begleitet von einer lokalen norwegischen Crew, die dir alles über das Leben im Norden erzählt, während ihr gemeinsam nach den geheimnisvollen Nordlichtern Ausschau haltet.
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