Du schnippelst, rührst und probierst dich durch klassische Malaga-Rezepte – Ajoblanco-Suppe, frischer Salat, valencianische Paella – begleitet von einer lokalen Köchin, die ihre liebsten Geheimtipps verrät. Gemeinsam macht ihr Sangria und genießt zum Abschluss ein andalusisches Dessert an einem langen Tisch mit neuen Freunden. Ein entspannter, praktischer Kurs, der mehr bietet als nur Rezepte.
Ich erinnere mich noch genau an den ersten Duft, der mir in der Küche entgegenkam – Mandeln. Nicht süß, nicht geröstet, einfach dieser kühle, nussige Geruch in der Luft. Unsere Köchin Carmen zermahlte sie gerade für den Ajoblanco (davon hatte ich vorher noch nie gehört). Sie reichte mir einen Löffel zum Probieren und meinte etwas von „Sommer im Glas“. Die Suppe war kalt und cremig, fast milchig, aber überhaupt nicht schwer. Alle lachten, als ich versuchte, „Ajoblanco“ richtig auszusprechen – mein Spanisch ist einfach hoffnungslos.
Carmen zeigte uns nicht nur, wie man kocht, sondern gab auch viele Tipps, wo man in Malaga gutes Olivenöl bekommt oder welcher Marktstand die frischesten Sardinen verkauft. Die Gruppe war entspannt – ein paar Leute aus Deutschland, ein Paar auf Hochzeitsreise aus Sevilla. Wir schnitten Gurken für den Malagueño Salat (sie nannte ihn „soak“, was irgendwie lustig klang) und begannen dann mit der Paella. Safran färbte meine Finger noch Stunden später gelb. Während alles vor sich hin köchelte, machten wir gemeinsam Sangria – Orangen auspressen und Wein direkt aus einer Flasche, die älter aussah als ich.
Das Mittagessen war laut und entspannt. Wir saßen alle an einem großen Tisch und aßen die Paella direkt aus der Pfanne, dazu klirrten die Gläser mit eiskalter Sangria. Zum Schluss brachte Carmen ein andalusisches Sorbet, das nach Zitrone und einem blumigen Aroma schmeckte, das ich nicht ganz zuordnen konnte. Es gab keinen Stress; die Leute blieben sitzen, holten sich Nachschlag oder tauschten Geschichten über andere Food-Touren in Spanien aus. Ich ging satt und vor allem glücklich nach Hause, wenn das Sinn macht. Manchmal geht es beim Reisen einfach darum, mit Fremden an einem Tisch zu sitzen, die plötzlich gar keine Fremden mehr sind.
Der Kurs umfasst Ajoblanco (kalte Mandelsuppe), Malagueño Salat („soak“), valencianische Paella, Sangria-Zubereitung und ein andalusisches Sorbet als Dessert.
Ja, vegetarische, vegane und glutenfreie Optionen sind möglich, wenn du das vorher mitteilst.
Der Kochkurs dauert etwa 3 Stunden.
Ja, Softdrinks, Wasser und alkoholische Getränke (inklusive Sangria) sind im Preis enthalten.
Ja, alle Bereiche und Arbeitsflächen sind rollstuhlgerecht; auch die Transportmöglichkeiten sind barrierefrei.
Mindestens 4 Teilnehmer sind erforderlich, damit der Kurs stattfindet.
Ja, Babys können im Kinderwagen mitkommen; spezielle Babysitze sind vorhanden.
Der Workshop findet in zentral gelegenen Küchen in Malaga statt.
Dein Tag beinhaltet eine praktische Anleitung von einer lokalen Köchin in zentralen Küchen Malagas für drei Stunden, in denen du klassische andalusische Gerichte wie Ajoblanco-Suppe und valencianische Paella zubereitest. Außerdem stellt ihr gemeinsam hausgemachte Sangria her und beendet das Essen mit einem andalusischen Dessert – alle Getränke (Softdrinks, Wasser, alkoholische Getränke) sind während des gesamten Essens inklusive, bevor du mit voller Zufriedenheit und vielleicht ein bisschen stolz auf deine safrangefärbten Finger wieder in die Straßen Malagas zurückkehrst.
Benötigen Sie Hilfe bei der Planung Ihrer nächsten Aktivität?