Du betrittst die Hagia Sophia und Blaue Moschee mit bevorzugtem Einlass, hörst spannende Geschichten von deinem lokalen Guide beim Schlendern durch alte Straßen und unterirdische Zisternen, genießt starken Tee in einer ehemaligen Schule und bekommst echte Tipps fürs Einkaufen im Basar – ganz ohne Druck. Freu dich auf überraschende Sinneseindrücke – kalter Marmor, ferne Gebetsrufe – und den Wunsch, noch mehr Zeit unter diesen Kuppeln zu verbringen.
Draußen vor der Blauen Moschee hätte mir fast der Wind meinen Schal weggeweht – erste Lektion in Istanbul: Immer einen Schal mitnehmen, wenn du hineinwillst. Unser Guide Cem grinste nur und reichte mir einen Ersatz. Er hatte unsere kleine Gruppe schon sicher durch die Morgenscharen in Sultanahmet geführt, vorbei am Ägyptischen Obelisken im Hippodrom (der ist viel älter, als ich dachte – wirklich aus der Zeit der Pharaonen). Der Gebetsruf schwebte über uns, als wir uns vor der Hagia Sophia anstellten, aber mit unseren vorab gebuchten Tickets durften wir direkt rein. Kein Gedränge, kein Warten in der Sonne. Drinnen war es ruhiger, als man bei so einem berühmten Ort erwartet. Ich erinnere mich noch genau, wie kalt der Marmor sich unter meiner Hand anfühlte.
Cem schaffte es, 1.500 Jahre Geschichte wie gestern klingen zu lassen. Er zeigte auf die Mosaike hoch über uns – einige christlich, andere islamisch – und erzählte von Kaisern und Sultanen, die hier auch schon standen. Am besten fand ich die Stelle, als er uns Graffiti von gelangweilten Wikinger-Söldnern zeigte (ich wusste gar nicht, dass Wikinger es bis hierher geschafft haben). Danach ging’s zur Basilika-Zisterne. Dort riecht es leicht feucht, erdig und angenehm kühl. Die Medusen-Köpfe am Ende sind irgendwie unheimlich – ich wollte ein Foto machen, aber meine Kamera beschlug wegen der Temperatur. Cem erzählte, dass die Einheimischen früher hier Aale gefischt haben; ich bin mir bis heute nicht sicher, ob er das ernst meinte.
Wir machten eine Teepause in einer alten Medresse, die heute ein Café ist – dort kannte scheinbar jeder Cem. Der Tee war so stark, dass er jeden munter gemacht hätte (ich brauchte das nach all den Schritten). Um uns herum unterhielten sich Leute auf Türkisch und lachten über etwas im Fernsehen; ich wünschte, ich könnte mehr verstehen. Danach ging es zum Großen Basar – unser Guide gab uns Tipps, was man besser nicht kaufen sollte (offenbar braucht wirklich niemand fünf Lampen) und wo man guten Kaffee findet, fernab von Touristenfallen. Zum Abschluss standen wir in einem Teppichladen in einem Karawanserei, der älter ist als viele Länder; kein Kaufzwang, nur weiche Teppiche unter den Füßen und jemand, der leise in der Ecke webte.
Der Trubel Istanbuls trat auf dieser Tour für eine Weile in den Hintergrund – es fühlte sich eher an, als würde man geheime Einblicke bekommen, statt einfach nur Sehenswürdigkeiten abzuhaken. Es gab Momente, in denen ich gerne länger geblieben wäre (vor allem bei den Medusen-Köpfen), aber vielleicht ist das ja das Schöne am Reisen – man ist nie wirklich fertig mit so einem Ort.
Ja, die Tickets sind vorab organisiert, sodass du die Warteschlangen bei Hagia Sophia und Basilika-Zisterne umgehen kannst.
Der Guide besorgt die Tickets, die Eintrittsgebühren für Hagia Sophia und Basilika-Zisterne zahlst du zu Beginn der Tour bar an ihn.
Nein, ein Hoteltransfer ist nicht enthalten; du triffst deine Gruppe an einem zentralen Treffpunkt nahe Sultanahmet.
Eine Tee- oder Kaffeepause in einem lokalen Café ist im Preis enthalten.
Frauen müssen beim Betreten von Moscheen wie Hagia Sophia oder Blauer Moschee Haare mit einem Schal bedecken und Schultern sowie Knie bedeckt halten.
Ja, die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet; Kinder bis 5 Jahre nehmen kostenlos teil (mit Ausweis oder Reisepass).
Wenn der Große Basar geschlossen ist (sonntags oder an Feiertagen), besuchen wir stattdessen den Gewürzbasar oder den Arasta-Basar.
Die genaue Dauer ist nicht angegeben, aber es werden mehrere Hauptsehenswürdigkeiten im historischen Zentrum Istanbuls besucht.
Dein Tag beinhaltet vorab gebuchte Tickets, damit du bei Hagia Sophia und Basilika-Zisterne ohne Anstehen rein kommst (Eintritt zahlst du direkt beim Guide), geführte Besuche in beiden plus Blaue Moschee und Hippodrom-Denkmäler, eine Kaffee- oder Teepause in einem beliebten Lokal, Einkaufstipps für Großer oder Gewürzbasar je nach Öffnungszeiten – alles mit einem englischsprachigen, lizenzierten Guide, der die Geschichte Istanbuls lebendig werden lässt.
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