Ihr reist bequem von San Francisco oder Napa ins Weinland, nur mit eurer eigenen Gruppe – keine Fremden. Ein lokaler Guide kennt jede Abkürzung und jede Geschichte. Probiert Weine direkt aus historischen Kellern, nascht lokale Käsesorten, schlendert durch die Weinberge und lacht mit Winzern, die euch nicht hetzen. Der Tag gehört euch – und vielleicht denkt ihr noch lange an dieses eine Glas zurück.
Ich hätte nicht gedacht, dass die Luft im Napa Valley so frisch riecht – fast süßlich, wie frisch gemähtes Gras und etwas, das ich nicht benennen konnte. Unser Fahrer Marcus stand pünktlich vor unserem Hotel in San Francisco (er schrieb sogar „Ich bin da!“, bevor ich meinen Kaffee ausgetrunken hatte). Der Van war blitzsauber und innen irgendwie kühler als draußen – ein Glück, denn es wurde schon warm. Wir stiegen alle ein – ich, meine Partnerin und ihre Eltern – und Marcus fragte, ob wir Musik wollen oder lieber nur das Geräusch der Straße. Wir entschieden uns für beides, glaube ich.
Die Fahrt nach Sonoma verging wie im Flug. Überall sanfte Hügel, Weinberge, die fast zu perfekt aussahen. Marcus zeigte uns ein paar alte Steingebäude bei der Buena Vista Winery und erzählte von dem Ungarn, der das Weingut gegründet hat – Agoston Haraszthy? (Ich hab den Namen wahrscheinlich falsch ausgesprochen.) Erster Halt: ein kleines Familienweingut, wo uns erst mal der Hund des Besitzers begrüßte. Wir probierten einen Pinot Noir, der mich mitten im Satz innehalten ließ – er war erdig, aber nicht schwer. Der Verkostungsraum roch leicht nach Eichenfässern und etwas Blumigem. Während wir Käse von einem Holzbrett naschten, erklärte der Winzer, wie der Nebel hier alles verändert. Mir gefiel, dass er uns nicht hetzte.
Das Mittagessen fand irgendwo zwischen den Verkostungen statt – ehrlich gesagt verlor ich da den Überblick – aber es gab Oliven, Brot und diesen scharfen Käse, an den ich noch oft denke. Einmal versuchte meine Partnerin „Danke“ auf Französisch zu sagen zur Frau, die einschenkte (die lachte und meinte: „Hier bist du jetzt in Kalifornien“). Später schlenderten wir hinter dem Sebastiani Weingut durch die Reben; die Sonne im Rücken, die Schuhe knirschten auf dem Kies. Nicht jeder Stopp war schick – einige waren einfach Scheunen mit aufgestapelten Fässern – aber gerade das fühlte sich echt an.
Am späten Nachmittag waren wir müde, aber glücklich – vielleicht ein bisschen beschwipst – und Marcus fuhr uns im goldenen Licht zurück. Alle schauten still auf die vorbeiziehenden Reben. Ob es der Wein war oder einfach das Zusammensein in Napa und Sonoma – es tat gut, mal jemanden die Planung übernehmen zu lassen.
Die private Weintour ist für Gruppen bis zu 8 Personen geeignet.
Ja, es gibt eine Abholung von Hotels oder Unterkünften in San Francisco sowie in Sonoma und Napa.
Ja, ihr könnt eure Lieblingsweingüter reservieren oder bei der Buchung gemeinsam mit dem Anbieter eure Route abstimmen.
Viele Weingüter bieten Käse- oder Charcuterie-Platten an; das variiert je nach Standort.
Nein, Teilnehmer müssen mindestens 21 Jahre alt sein, um an den Weinproben teilzunehmen.
Einige Weingüter bieten Käseplatten oder kleine Snacks an; ein komplettes Mittagessen hängt vom gewählten Ablauf ab.
Nach der Buchung ruft ihr am besten an, um eure Wunschweingüter zu besprechen und die Route individuell zu gestalten.
Dein Tag beinhaltet eine Abholung und Rückfahrt von San Francisco oder aus Napa/Sonoma in einem komfortablen Van mit kostenlosem Wasser. Ein sympathischer Chauffeur-Guide unterstützt dich bei der Planung oder schlägt Stopps vor, falls du Ideen brauchst. Die Weinproben bei ausgewählten Weingütern richten sich nach deinen Vorlieben – viele bieten Käseplatten an – und du bestimmst das Tempo deiner privaten Tour.
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