Erkunde Cat Bas wilde Wälder auf einer Trekkingtour, entdecke seltene Tiere, entspanne am Frog Pond unter einzigartigen Bäumen, genieße ein lokales Mittagessen im ruhigen Viet Hai Dorf (inklusive Fisch-Fußmassage!), radle und kajake durch die ruhige Lan Ha Bucht und kehre per Boot zurück – mit schlammigen Schuhen und vielen neuen Geschichten im Gepäck.
Kaum habe ich meine Schnürsenkel zugebunden, hält mir jemand schon eine Wasserflasche hin – unser Guide Minh hat wohl den Schweiß auf meiner Stirn entdeckt. Der Wald auf Cat Ba ist viel lebendiger als gedacht: Vögel zwitschern über uns, etwas raschelt im Laub (Minh meint, es sei ein Eichhörnchen, aber ich bin mir nicht sicher). Wir starten den Aufstieg auf den Ang Vắt, der steiler ist, als er von unten aussieht. Meine Beine brennen, als wir oben ankommen, doch dann zeigt Minh stolz einen gelbköpfigen Langur weit oben in den Ästen – als hätte er einen Schatz gefunden. Ich rieche noch immer die feuchte Erde von dem Aufstieg.
Nach etwa zwei Stunden (und drei Bergen – ich hab ehrlich gesagt den Überblick verloren) machen wir Pause am Frog Pond. Hier ist es still, nur das Platschen der Frösche und die seltsamen Va Nuoc Bäume, die wie Antennen in die Höhe ragen. Minh erzählt, dass sie nur hier wachsen. Meine Schuhe sind schlammig, mein Shirt klebt am Rücken, aber einfach nur da zu sitzen und dem Teich zuzuhören, fühlte sich... irgendwie beruhigend an. Zum Mittagessen geht’s ins Viet Hai Dorf – Reis, Fisch und eine grüne, scharfe Spezialität, bei deren Namen ich Li zum Lachen gebracht habe (ich habe ihn völlig verhauen). Die Fußmassage mit winzigen Fischen, die an meinen Zehen knabberten, war gleichzeitig lustig und kitzelig – hätte nie gedacht, dass ich das mal mache.
Das Radfahren vom Viet Hai Dorf zum Hafen ist leichter als das Trekking, aber meine Beine fühlen sich trotzdem wie Wackelpudding an. Die Straße führt durch Reisfelder, wo alte Frauen uns zuwinken – eine ruft etwas Ermutigendes (glaube ich), und Minh lacht nur. Die Luft riecht nach nassem Gras nach dem Regen. In der Lan Ha Bucht tauschen wir die Räder gegen Kajaks und paddeln zwischen schwimmenden Häusern und Kalksteinfelsen hindurch. Es gibt diesen Moment, in dem alles still wird, nur das Eintauchen der Paddel ins Wasser zu hören ist – keine Motoren, kein Stadtlärm, nur Wind und salzige Luft. Auf der Rückfahrt mit dem Boot zeigt Minh das Cai Beo Fischerdorf und erzählt Geschichten von Menschen, die vor Generationen vom Wald ans Meer gezogen sind. Ich bin müde, aber irgendwie hätte ich gern, dass es noch weitergeht.
Die Tour führt etwa 6 Kilometer durch den Cat Ba Nationalpark und dauert rund 2,5 Stunden.
Ja, ein lokales Mittagessen im Viet Hai Dorf ist im Preis enthalten.
Du radelst durchs Viet Hai Dorf, bekommst eine Fisch-Fußmassage, paddelst in der Lan Ha Bucht, kannst schwimmen und besuchst das Cai Beo Fischerdorf.
Du solltest mindestens mäßig fit sein; die Tour ist nicht geeignet für Menschen mit Rückenproblemen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Ja, bitte gib vorher Bescheid, damit vegetarische Gerichte vorbereitet werden können.
Nein, du triffst dich direkt am Eingang des Nationalparks für den Start der Tour.
Nein, Fahrräder und Kajaks werden gestellt und sind im Tourpreis enthalten.
Dein Tag beinhaltet den Eintritt in den Cat Ba Nationalpark, eine geführte Trekkingtour über drei Berge mit Stopps wie am Frog Pond, Radfahren durchs Viet Hai Dorf inklusive Leihräder, ein lokales Mittagessen (vegetarisch auf Anfrage), eine lustige Fisch-Fußmassage, Kajakausrüstung für die Lan Ha Bucht, Wasserflaschen während der Tour – und die Rückfahrt per Boot über das Cai Beo Fischerdorf.
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