Du radelst auf ruhigen Wegen durch Hoi Ans Reisfelder, probierst Obst auf einem lebhaften Markt, ruderst im Korbboot unter Kokospalmen und kochst dein Mittagessen mit Bauern auf dem Bio-Hof Tra Que. Mit schlammigen Händen, viel Spaß mit dem Guide und einem ehrlichen Einblick ins Landleben, der lange nachwirkt.
Das Erste, woran ich mich erinnere, ist das Licht – dieses sanfte Gold, das nur frühmorgens in Hoi An über die Reisfelder fällt, während wir uns auf unsere Fahrräder schwangen. Es war still, nur das Klicken der Gänge und irgendwo hinter uns krähte ein Hahn. Unser Guide Minh lenkte uns von der Hauptstraße weg, und plötzlich fühlte es sich an, als wären wir in eine langsamere Welt eingetaucht. Immer wieder sah ich Wasserbüffel im Schatten grasen, ihre Ohren entspannt zucken. Die Luft roch gleichzeitig süß und erdig – schwer zu beschreiben.
Wir machten Halt an einem Markt vor der Altstadt, der trotz der frühen Stunde schon lebhaft war. Minh gab mir eine kleine grüne Frucht, die wie eine Mini-Pflaume aussah (den Namen habe ich leider vergessen). Beim Reinbeißen verzog sich mein Gesicht so sehr, dass ich fast ausspuckte. Der Verkäufer lachte und versuchte mir „ngon“ beizubringen – das heißt lecker. Ich habe es definitiv verhauen. Überall lagen Kräuter, einige kannte ich aus Pho, die meisten waren aber leuchtend grüne Rätsel.
Nach weiterem Radeln – meine Beine spürten das langsam – landeten wir bei Kokospalmen, unter denen runde Korbboote im Wasser schaukelten. Ein Korbboot zu steuern ist schwieriger als gedacht; meins drehte sich ständig im Kreis, bis Minh eingriff. Der Fluss war still, nur unser Lachen hallte von den Ufern wider, und irgendwo weiter unten sang jemand leise von einem Boot. Ich ließ meine Hand durchs Wasser gleiten und dachte, wie weit entfernt der Lärm der Stadt plötzlich war.
Der letzte Teil war mein Favorit: der Gemüsehof Tra Que. Dort trafen wir Herrn Loc, der uns zeigte, wie man Wasserspinat pflanzt (meine Reihen waren krumm, aber er lobte trotzdem „guter Versuch!“). Die Erde fühlte sich kühl an, und überall lag der scharfe Duft von frischer Minze in der Luft. Das Mittagessen schmeckte anders, als wir mit den frisch geernteten Zutaten kochten – vielleicht einfach frischer oder weil wir selbst dafür gearbeitet hatten? Schwer zu sagen. Aber manchmal denke ich beim Nudeln kochen zu Hause noch daran zurück.
Die Tour dauert meist einen halben Tag und umfasst Radfahren, Marktbesuch, Korbbootfahrt, Bauernhof-Aktivitäten und Kochkurs.
Ja, das Mittagessen ist Teil des Kochkurses auf dem Tra Que Gemüsehof, mit Zutaten, die du selbst erntest.
Nein, die Strecke ist flach und für alle Fitnesslevels geeignet, laut Tourbeschreibung.
Ja, die Nutzung eines Fahrrads ist im Preis enthalten, ebenso alle notwendigen Gebühren.
Ein Hoteltransfer wird nicht erwähnt; öffentliche Verkehrsmittel sind in der Nähe, am besten direkt beim Anbieter nachfragen.
Du pflanzt oder gießt Gemüse zusammen mit den Bauern und erntest Zutaten für dein Mittagessen.
Die Tour wird Schwangeren und Personen mit Rücken- oder Herz-Kreislauf-Problemen nicht empfohlen.
Die Gruppen sind klein, maximal 10 Personen pro Tour.
Dein Tag umfasst die Nutzung eines Fahrrads für die Tour durch Hoi Ans ländliche Umgebung, Eintritt zum Tra Que Gemüsehof mit Bauernhof-Aktivitäten und einem praktischen Kochkurs inklusive Mittagessen (und ja – auch Kaffee oder Tee), dazu alle Gebühren und Steuern sowie eine 40-minütige Fahrt im Kokoskorbboot, bevor es zurück in die Stadt geht.
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