Du krempelst die Ärmel hoch in einer echten Mendoza-Wohnung und lernst sieben argentinische Rezepte Seite an Seite mit einem lokalen Gastgeber (und anderen Reisenden). Freu dich auf unbegrenzten Wein, viele Lacher beim Empanada-Falten und echte Momente am Küchentisch. Voller neuer Freunde und Rezepte, die du wirklich nachkochen willst, gehst du nach Hause.
Ich hätte nie gedacht, dass ich den Abend in einer fremden Küche in Mendoza verbringen würde – doch da stand ich, Schürze umgebunden, ein Glas Vermouth in der Hand, und versuchte, meine erste Empanada zu falten, ohne die Hälfte der Füllung zu verlieren. Unser Gastgeber, ein Sommelier aus der Gegend, sorgte für eine entspannte Atmosphäre – kein Profi-Stress, sondern Geschichten über seine Großmutters Chimichurri und warum Gancia mit Sprite hier quasi der Soundtrack jeder Feier ist. Der Duft von gegrilltem Steak zog durchs Apartment, vermischte sich mit Lachen und dem frischen Aroma von Kräutern an meinen Fingern.
Gemeinsam kochten wir sieben Gerichte. Das Wichtigste dabei war das „gemeinsam“, denn es fühlte sich an wie ein Gruppenprojekt, bei dem keiner so richtig wusste, was er tut – außer unserem Gastgeber, der es schaffte, selbst meine schiefen Alfajores zum Applaus zu bringen. Einmal versuchte ich, „humita“ richtig auszusprechen und bekam eine liebevolle Korrektur – plus einen extra Schluck Malbec als Belohnung. Der Küchentisch war voll mit Tellern: Rindfleisch-Empanadas, Anden-Maisfüllung, glänzendes Bife de Ancho Steak neben selbstgemachten Waffel-Pommes. Alles schmeckte viel größer, als es aussah – vielleicht lag das am Wein.
Dann kam der Moment, als wir alle zusammensaßen – vor einer Stunde noch Fremde – und mit einem Glas weißen Malbec auf unser Werk anstießen. Ich erinnere mich an das Klirren der Gläser und jemanden, der noch Nachschlag wollte, bevor das Dessert überhaupt serviert war. Es war nicht schick oder inszeniert, sondern fühlte sich an, als würde man in etwas eingeweiht, das Einheimische ganz selbstverständlich machen. Ich denke noch oft an den ersten Bissen Alfajor mit dulce de leche – klebrig, süß und viel zu schnell weg.
Der Kurs dauert etwa 3 Stunden von Anfang bis Ende.
Du bereitest 7 Rezepte zu, darunter zwei Arten von Empanadas (Rindfleisch und Humita), Bife de Ancho Steak mit Chimichurri, Waffel-Pommes und Alfajores zum Dessert.
Ja, es gibt unbegrenzt lokalen Malbec, selbstgemachte Vermouth-Cocktails und bei Bedarf alkoholfreie Getränke.
Ja, die Stimmung ist locker und dein Gastgeber führt dich Schritt für Schritt durch die Rezepte.
Der Kurs findet in der Wohnung deines Gastgebers in Mendoza Stadt statt.
Ja, nach dem Kurs erhältst du ein digitales Rezeptheft, damit du alles zu Hause nachkochen kannst.
Es ist ein kleiner Gruppen-Kurs für eine persönliche Atmosphäre, privat nur auf Anfrage.
Es gibt einige vegetarische Gerichte wie Humita-Empanadas, aber nicht alle Speisen sind vegetarisch.
Dein Abend beinhaltet persönliche Anleitung von einem zweisprachigen Gastgeber in seiner Mendoza-Wohnung, alle Zutaten und Utensilien sind bereit (du musst nur erscheinen), unbegrenzte regionale Weine plus Vermouth-Cocktails oder Softdrinks, sieben traditionelle argentinische Gerichte, die gemeinsam zubereitet werden – Vorspeisen, Hauptgericht, Beilagen und Dessert – sowie digitale Rezepthefte zum Nachkochen zu Hause.
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