Von alten Schlossmauern über stille Tempelgärten bis zum lebhaften Hirome Markt – mit einem lokalen Guide, der jede Abkürzung und Geschichte kennt. Freu dich auf ruhige Momente, Geschmacksexplosionen und kleine Überraschungen, die du lange in Kochi mitnimmst.
Ganz ehrlich, ich wusste nicht so recht, was mich bei einem Tagesausflug in Kochi erwartet. Die Stadt ist nicht gerade ein Klassiker in Reiseführern, aber irgendwas an Yukis Lächeln, wenn sie von ihrer Heimat erzählt, hat mich neugierig gemacht. Unser Startpunkt war das Kochi Castle, das hoch über der Stadt thront, als hätte es hier seit Jahrhunderten alles beobachtet – was es ja auch tut. Das Holz im Inneren ist glatt vom Alter, und wenn man die Hand an das Geländer legt, riecht man noch den Hauch von Zedernholz. Yuki erklärte, wie selten es ist, dass ein japanisches Schloss noch alle Originalgebäude beisammen hat – es gibt wohl nur noch ein Dutzend davon. Oben auf der Aussichtsplattform, mit Blick auf die Dachziegel und die verwinkelten Gassen, fühlte ich mich überraschend entspannt. Vielleicht war es einfach die frische Brise dort oben.
Danach schlenderten wir durch den Makino Botanischen Garten – so viele Grüntöne, dass ich den Überblick verlor – und schlüpften direkt nebenan in den Chikurinji Tempel. Der Duft von Räucherstäbchen lag in der Luft, und irgendwo läutete eine Glocke. Ich versuchte, den Einheimischen beim Verbeugen am Eingang nachzumachen, sah dabei aber wohl eher unbeholfen aus (Yuki grinste nur). Sie erzählte von einer „geheimen“ Buddha-Statue, die jahrzehntelang versteckt war; ich mochte die Vorstellung, dass manche Dinge hier einfach mysteriös bleiben sollen. Die Gartenwege waren weich von Moos bedeckt, und meine Schritte waren kaum zu hören.
Mittagessen gab’s im Hirome Markt, der sich anfühlte wie ein großes Familienfest – laut, herzlich, überall winkten Essstäbchen durch die Luft. Wir fanden einen Platz bei einem älteren Paar, das katsuo tataki (gegrillten Bonito) zubereitete, und sie zeigten uns, wie man Salz und Knoblauch darüber streut. Der rauchige Geschmack verfolgt mich noch Tage später. Es gab so viele Stände, dass ich mich gleich zweimal auf dem Weg zur Toilette verirrte (was Yuki sehr amüsant fand). Wer auf schick und poliert steht, ist hier falsch – aber wer echtes Leben und fröhliches Durcheinander sucht, ist genau richtig.
Ich ging mit leicht gras- und rauchigem Duft an den Schuhen, voller Eindrücke von Tempelglocken und Marktrufen. Nicht alles ergab sofort Sinn – aber vielleicht macht das gerade den Reiz aus.
Die Tour dauert den ganzen Tag und führt zu den wichtigsten Highlights in Kochi.
Ja, der Transfer vom und zum Hotel ist inklusive, damit du dich entspannt zurücklehnen kannst.
Probier unbedingt katsuo tataki – kurz gegrillter Bonito mit Salz und Knoblauch.
Alle Eintrittsgelder und Steuern sind im Preis enthalten.
Es gibt einige Spaziergänge durch Gärten, Märkte und das Schloss, aber die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet.
Ja, Babys und Kleinkinder können im Kinderwagen oder Buggy mitfahren.
Ja, teilweise nutzen wir auch öffentliche Verkehrsmittel in der Nähe.
Das Kochi Castle ist eines von nur zwölf japanischen Schlössern, die noch alle Originalgebäude komplett haben.
Im Preis enthalten sind Hoteltransfer, alle Eintrittsgelder und Steuern, ein englischsprachiger Guide, der jeden Winkel von Kochi kennt, sowie Zeit für ein Mittagessen im Hirome Markt mit regionalen Spezialitäten – danach geht’s bequem zurück.
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