Du tauchst ein in eine gemütliche Küche in Seoul und lernst bei einem lokalen Koch, klassische Gerichte wie Gimbap und Tteokbokki selbst zuzubereiten. Genieße hausgemachte Snacks, Makgeolli Reiswein oder Sikhye Punsch und setz dich anschließend zu einem gemeinsamen Essen – inklusive viel Gelächter. Hier geht es nicht nur um Rezepte, sondern darum, sich in einem fremden Land wie zuhause zu fühlen.
Ganz ehrlich: Ich habe mich für diesen koreanischen Kochkurs in Seoul angemeldet, weil ich wissen wollte, ob mein Gimbap auseinanderfällt (tat es). Der Raum fühlte sich eher wie ein Wohnzimmer an als wie ein Klassenraum – Hausschuhe am Eingang, das leise Klappern von Pfannen und dieser warme Duft von Sesamöl, der einen sofort umhüllt. Unsere Gastgeberin Mina begrüßte uns mit einem herzlichen Lachen und reichte mir eine Schürze, noch bevor ich „Hansik“ richtig aussprechen konnte. Meine Aussprache war ihr egal – im Gegenteil, sie freute sich, dass ich es versucht habe.
Wir starteten mit Tteokbokki. Ich dachte, das sind einfach nur scharfe Reiskuchen, aber die süßliche Schärfe der Gochujang-Soße überrascht einen richtig. Mina zeigte uns, wie man Gimbap rollt, ohne den Reis zu zerdrücken (ich scheiterte kläglich), und Li aus unserer Gruppe versuchte „Haemulpajeon“ zu sagen – Mina lachte so sehr, dass sie fast ihren Pfannenwender fallen ließ. Es war schön, gemeinsam Fehler zu machen. Während der Meeresfrüchte-Pfannkuchen in der Pfanne brutzelte, erzählten wir uns Geschichten aus unseren Heimatstädten.
Zum Schluss gab es Budae Jjigae – den sogenannten Armeeeintopf, der alles von Kimchi bis Hot Dogs enthält (was mich echt überraschte). Wir setzten uns zusammen zum Essen, teilten Makgeolli und den süßen Reis-Punsch Sikhye. Der Tisch war voll mit Gerichten und Gesprächen. Irgendwann merkte ich, dass ich aufgehört hatte, mir Sorgen zu machen, alles richtig zu machen, und einfach nur genoss, alles zu probieren. Vielleicht ist genau das das Gefühl von Hausmannskost? Jedenfalls denke ich manchmal bei Regen an diesen ersten Bissen Haemulpajeon zurück.
Du bereitest Gimbap (Reisrollen), Tteokbokki (scharfe Reiskuchen), Haemulpajeon (Meeresfrüchte-Pfannkuchen) und Budae Jjigae (Armeeeintopf) zu.
Ja, nach dem Kochen sitzt ihr gemeinsam zu einer vollständigen Mahlzeit mit Snacks und Getränken.
Ja, es gibt Wasser sowie Makgeolli (Reiswein) oder Sikhye (Reispunsch), je nach Alter.
Der Kurs wird in einer echten, gemütlichen Küche mitten in Seoul abgehalten.
Das Menü enthält Meeresfrüchte und Fleisch; bei speziellen Wünschen am besten direkt bei der Gastgeberin nachfragen.
Der Kurs umfasst die Kochzeit und das gemeinsame Essen; die genaue Dauer hängt vom Tempo der Gruppe ab, meist am Vormittag oder Abend.
Ja, das Kurslokal ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Dein Tag beinhaltet alle Zutaten für koreanische Hausmannskost wie Gimbap und Tteokbokki, Wasser während des Kurses, hausgemachte Snacks in den Pausen sowie Makgeolli Reiswein oder Sikhye Punsch je nach Alter. Nach dem gemeinsamen Kochen mit deinem lokalen Koch in zentraler Lage in Seoul setzt ihr euch zu einem vollständigen Mittag- oder Abendessen zusammen – Kaffee oder Tee gibt’s davor auch.
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