Mit dem frühen Zug von Rom nach Frascati starten Sie in einen Tag voller lokaler Genüsse – frische Kekse aus der Bäckerei, Geschichten von Lucia beim Bummel durch die Kopfsteinpflasterstraßen, Weinproben in einer alten Weinkellerhöhle mit Marco und ein entspanntes Mittagessen in einer Osteria mit hausgemachter Pasta. Lachen, neue Bekanntschaften und dieses besondere Gefühl, wenn die Zeit langsamer wird, sind garantiert.
Ich hätte fast den Zug am Termini verpasst – typisch ich. Irgendwie dachte ich, 9:49 heißt „so gegen zehn“, aber die Anzeigetafel war da anderer Meinung. Gerade noch rechtzeitig geschafft, den Kaffee fest in der Hand. Die Fahrt nach Frascati dauerte nur 25 Minuten, fühlte sich aber an, als würde man in eine ganz andere Welt eintauchen. Am Bahnhof wartete schon unsere Führerin Lucia, winkte uns zu und grinste, als kenne sie jeden hier (wahrscheinlich tut sie das auch). Sie führte uns durch enge Gassen, in denen die Einheimischen bei Gebäck plauderten und die Luft nach frisch Gebackenem und Holzrauch duftete. Ich versuchte „buongiorno“ zu sagen zu einem alten Bäcker – er antwortete in einem Tempo, das meine Italienisch-App nicht kannte. Lucia lachte und übersetzte: „Er sagt, du musst seine Weinkekse probieren.“ Gesagt, getan.
Im Stadtzentrum herrschte reges Treiben, aber keine Hektik. Wir machten Halt für eine Kostprobe Porchetta – langsam gegartes Schweinefleisch, das außen knusprig und innen zart schmilzt – und einen Krug Wein, frisch gezapft aus einem kleinen Lokal. So hatte ich Wein noch nie getrunken; er schmeckte frisch und erdig, nichts Aufgesetztes, genau richtig für diesen Ort. Beim Aufstieg zum Weinberg sah man Rom hinter Olivenbäumen am Horizont glitzern. Die Luft roch frisch und leicht staubig. Im alten Familienweingut zeigte uns Marco, der Winzer, mit stillem Stolz die uralten Steine in den Kellerwänden und ließ uns die kühle Höhle berühren, in der schon die Römer ihre Fässer lagerten. Drei Weine zu verkosten – Frascati Superiore DOCG, Red Vagnolo IGT und süßer Cannellino DOCG – fühlte sich weniger wie eine Weinprobe an, sondern mehr wie ein Einblick in ein Familiengeheimnis.
Das Mittagessen gab es zurück in der Stadt in einer kleinen Osteria, wo Sonnenlicht über karierten Tischen schimmerte. Nach und nach kamen die Teller: Käse mit grasigem, würzigem Geschmack, Gemüse, das so lange geröstet war, bis es süß wurde, Salumi mit genau der richtigen Salzmenge, die Lust auf einen weiteren Schluck Wein machte (der immer wieder nachgeschenkt wurde). Die hausgemachte Pasta kam zum Schluss – bei mir mit Artischocken, denn es ist Frühling – und ich weiß nicht, ob es die Sauce war oder mein Hunger nach dem Vormittag zu Fuß, aber ich denke noch oft an diese Schüssel zurück. Wir blieben länger als geplant; niemand schien es zu stören, außer vielleicht meine Uhr.
Direkt vom Bahnhof Rom Termini fährt ein Zug nach Frascati; die Fahrt dauert etwa 25 Minuten und kostet rund 2,10 € pro Strecke.
Ja, nach dem Besuch des Weinguts gibt es ein Mittagessen in einer Osteria im Zentrum von Frascati.
Sie probieren drei Boutique-Weine: Frascati Superiore DOCG (weiß), Red Vagnolo IGT (rot) und süßen Cannellino DOCG.
Das Essen beginnt mit Käse und Gemüse neben Salumi; die hausgemachte Pasta wird mit saisonalen Saucen serviert, die je nach Verfügbarkeit vegetarisch sein können.
Nein, es gibt keinen Hoteltransfer; die Gäste reisen eigenständig mit dem Zug von Rom Termini nach Frascati, wo die Führerin sie am Bahnhof empfängt.
Die Tour ist rollstuhlgerecht und für alle Fitnesslevels geeignet; Kinderwagen sind ebenfalls willkommen.
Ja, Babys und kleine Kinder können mit Kinderwagen teilnehmen; auch Assistenztiere sind erlaubt.
Ja, Sie besichtigen eines der ältesten familiengeführten Weingüter Frascatis mit einem Bauernhaus aus dem 16. Jahrhundert und einer alten Weinkellerhöhle.
Ihr Tag umfasst Hin- und Rückfahrt mit dem Zug von Rom (Ticket nicht inklusive), geführte Spaziergänge durch das Zentrum von Frascati mit Verkostungen lokaler Spezialitäten wie Porchetta-Sandwiches und frisch gebackenen Keksen, Eintritt in ein historisches Familienweingut mit drei Boutique-Weinproben und Verkostung von nativem Olivenöl, danach ein entspanntes Mittagessen mit regionalen Käsesorten, Gemüse, Salumi, hausgemachter Pasta mit saisonalen Saucen – alles begleitet von lokalem Wein, bevor Sie zurückfahren, wann immer Sie möchten.
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