Tauche ein in die Küche Sienas und stelle frische Pasta sowie klassisches Tiramisu gemeinsam mit Einheimischen her. Genieße zu Beginn ein Glas Prosecco, kreiere Fettuccine und Ravioli und lass den Tag bei einem entspannten Essen mit regionalem Wein ausklingen. Freu dich auf viel Spaß, praktische Tipps und unvergessliche Momente.
Ich schlenderte durch Sienas Kopfsteinpflaster, noch ganz im Bann des letzten Espressos, als wir in dieses familiäre Lokal eintauchten – kein Schnickschnack, einfach echt. Kaum saß ich, reichte mir jemand ein Glas Prosecco (kalt, prickelnd, ein kleines Kitzeln auf der Zunge) und ich versuchte, mich an mein Italienisch zu erinnern. Unsere Köchin Lucia lächelte herzlich und sagte „Benvenuti!“, sodass meine Nervosität sofort verflog. Die Küche roch nach Mehlstaub und etwas Buttrigem – vielleicht Salbei? – und alle krempelten schon die Ärmel hoch.
Ich gebe zu: Mein erster Versuch, Fettuccine-Teig zu machen, war eher zum Schmunzeln als zum Nachmachen. Lucia zeigte uns, wie man richtig knetet („nicht zu weich!“), ihre Hände flink, während meine überall klebten. Sie lachte, als ich Mehl auf meine Schuhe fallen ließ – das soll wohl Glück bringen. Es gab zwei Pastasorten: Fettuccine mit Tomatensoße (die Tomaten schmeckten nach Sommer) und Ravioli gefüllt mit Ricotta und Spinat, verfeinert mit einer nussigen Butter-Salbei-Soße. Schritt für Schritt wurden wir angeleitet, ohne dass es je hektisch oder streng wirkte. Jemand fragte nach dem Unterschied zwischen frischer und getrockneter Pasta; Lucia erklärte geduldig und ließ uns sogar die Texturen vergleichen.
Danach stand Tiramisu auf dem Plan – Mascarpone ist viel zarter, fast wolkig, wenn man es richtig macht. Der Espresso zum Tunken der Löffelbiskuits war so stark, dass mir die Augen tränten, aber genau das macht das Dessert aus. Nach all dem Rühren und Schichten (und dem obligatorischen Löffelschlecken) setzten wir uns endlich an einen großen Tisch zum Mittagessen. Gläser mit Rotwein tauchten auf – ehrlich gesagt verlor ich irgendwann den Überblick, welche Flasche gerade offen war – und es entstand ein lockeres Gespräch zwischen Leuten, die sich erst vor einer Stunde kennengelernt hatten. Dieses cremige Tiramisu bleibt mir noch lange nach dem Mehlchaos im Kopf.
Der Kurs wird in einem beliebten, zentral gelegenen Restaurant in Siena durchgeführt.
Ja, du erhältst einen Prosecco zum Empfang und Wein zum Essen.
Du machst frische Pasta (Fettuccine mit Tomatensoße, Ravioli mit Ricotta & Spinat) sowie klassisches Tiramisu.
Es gibt Alternativen bei Allergien oder Vorlieben, aber der Kurs konzentriert sich auf traditionelle Rezepte mit Gluten, Milchprodukten und Eiern.
Nein, wegen möglicher Kreuzkontaminationen ist der Kurs für Veganer oder Personen mit diesen Allergien nicht empfohlen.
Der Kurs findet in kleinen Gruppen statt, um eine persönliche Atmosphäre zu gewährleisten.
Ja, ihr setzt euch gemeinsam an den Tisch und genießt die frisch zubereiteten Gerichte mit Wein.
Dein Tag beinhaltet alle Zutaten für frische Fettuccine mit Tomatensoße, Ravioli mit Ricotta & Spinat in Butter-Salbei-Soße sowie klassisches Tiramisu. Zum Empfang gibt es ein Glas Prosecco im Restaurant in Siena. Die lokalen Köche begleiten dich Schritt für Schritt durch den Kurs, bevor du bei einem entspannten Mittag- oder Abendessen mit regionalem Rot- oder Weißwein abschaltest und wieder in die historischen Gassen der Stadt aufbrichst.
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